UPT startet einen virtuellen IBAN-Dienst zur Vereinfachung internationaler Zahlungen

25.09.2026

ISTANBUL, Sept. 22, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- UPT gab heute seine Zusammenarbeit mit Visa, einem weltweit führenden Anbieter von digitalen Zahlungen, bekannt, um die von Visa Direct angebotene Currencycloud einzuführen. Mithilfe der Funktionen von Currencycloud wird UPT Unternehmenskunden die Möglichkeit bieten, unter ihrem eigenen Firmennamen auf virtuelle IBANs für EUR und GBP zuzugreifen und internationale Zahlungseinzüge über eine einzige Plattform zu verwalten – ähnlich wie beim „European Account“-Dienst, der Privatkunden bereits über die mobile App UPTION von UPT zur Verfügung steht.

UPT, eine der wegweisenden Tochtergesellschaften der Aktif Bank im Bereich der Finanztechnologien und die erste türkische Plattform für weltweite Geldüberweisungen und Zahlungen, wird den virtuellen IBAN-Dienst zunächst für EUR und GBP anbieten, während die Einbindung des USD zu einem späteren Zeitpunkt geplant ist.

Neben virtuellen IBANs wird Currencycloud es UPT durch Echtzeit-Wechselkursfunktionen zudem ermöglichen, sein Angebot im Bereich der grenzüberschreitenden Zahlungen zu erweitern und so internationale Transaktionen zu vereinfachen.

Murat Kastan, der CEO von UPT, äußerte sich zu diesem Thema wie folgt: „Wir entwickeln weiterhin Lösungen, die die Prozesse für internationale Zahlungseinzüge unserer Firmenkunden vereinfachen und effizienter gestalten. Dank dieser Zusammenarbeit mit Currencycloud können Nutzer von UPTION Corporate eine virtuelle IBAN auf den Namen ihres eigenen Unternehmens erhalten und ihre internationalen Zahlungseinzüge und -ausgänge über eine einzige Plattform abwickeln. Wir möchten Unternehmen durch ein schnelles, reibungsloses und zuverlässiges Transaktionserlebnis mit wettbewerbsfähigen Wechselkursen helfen, ihre globalen Handelsaktivitäten effizienter abzuwickeln.“

Jak Telyaz, VP, Business Development, Visa Europe, erklärte: „Unternehmen benötigen heutzutage einfache, zuverlässige Wege für das grenzüberschreitende Geldmanagement. Visa ist stolz darauf, UPT über Currencycloud dabei zu unterstützen, seinen Unternehmenskunden Konten in mehreren Währungen anzubieten und so dazu beizutragen, dass internationale Zahlungseinzüge und -ausgänge schneller, einfacher und effizienter werden.“

ÜBER UPT
UPT wurde 2010 gegründet und ist die erste türkische Plattform für internationale Geldüberweisungen und Zahlungen. Sie ermöglicht sowohl nationale als auch internationale Geldüberweisungen auf Konten, an Kreditkarten und per Namensangabe in verschiedenen Währungen. Mit mittlerweile 400.000 Transaktionspunkten in 176 Ländern weltweit wächst UPT auf 5 Kontinenten weiter. Dank dieser Reichweite ist UPT in der Türkei zum meistgenutzten System sowohl für nationale als auch internationale Überweisungen geworden. Mit UPT, einem Geldtransfersystem der nächsten Generation, können Geldbeträge in TL, USD, EUR, GBP und lokalen Währungen per Namensangabe, auf Konten und an Karten ins Ausland gesendet und aus dem Ausland empfangen werden. UPT ist eine Tochtergesellschaft der Aktif Bank, der größten privaten Investmentbank der Türkei. Heute nutzen Millionen von Menschen weltweit UPT für Geldüberweisungen. Was UPT von anderen Geldtransfersystemen unterscheidet, ist die einzigartige technische Infrastruktur, die auf Kundenzufriedenheit und einen kundenorientierten Service fokussiert ist. UPT ist ein innovatives Unternehmen und legt daher großen Wert auf Digitalisierung, wobei es mit seiner mobilen App UPTION neue Maßstäbe in der Fintech-Branche setzt.

Kontakt: burcu.tezel@goodworks.com.tr

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WIdO-Analyse: Prävention könnte Hunderttausende Demenzerkrankungen verhindern

15.06.2026

Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.

Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.

Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.

Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.