Slowenien feiert 2026 insgesamt 74 MICHELIN-prämierte Restaurants – „Hiša Franko“ verteidigt drei Sterne

05.07.2026

Der Guide MICHELIN Slowenien 2026 empfiehlt 74 Restaurants und damit zwei mehr als im Vorjahr. Insgesamt zählt das Land nun 13 MICHELIN-Sterne – einen mehr als 2025.

LJUBLJANA, Slovenia, June 26, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Das von Ana Roš geführte Hiša Franko hat erneut die höchste Auszeichnung von drei MICHELIN-Sternen erhalten. Das Restaurant Milka unter der Leitung von David Žefran wurde erneut mit zwei MICHELIN-Sternen ausgezeichnet. Acht Restaurants erhielten einen MICHELIN-Stern. Neu in dieser Kategorie ist in diesem Jahr die Galerija okusov. Die Auszeichnung „Bib Gourmand“ wurde an zwölf Restaurants vergeben. Die Kategorie „Selected“ umfasst 52 Restaurants, darunter sechs Neuzugänge.

Erstmals wurde in Slowenien außerdem der MICHELIN-Sonderpreis „Opening of the Year Award“ verliehen. Weitere Sonderauszeichnungen gingen an Marko Magajne von Galerija okusov, der den „Young Chef Award“ erhielt, an Nejc Farčnik von Grič, der mit dem „Sommelier Award“ ausgezeichnet wurde, sowie an Peter Patajc von Gostilnica Ruj, der den „Service Award“ erhielt. Der erste „Opening of the Year Award“ ging an das von Sebastijan Kovačič geführte Restaurant Gostilna Francl.

MSc Maja Pak Olaj, Direktorin des Slowenischen Fremdenverkehrsamts, betont: „Die Bewertungen des Guide MICHELIN Slowenien 2026 unterstreichen erneut die Position Sloweniens als eines der führenden gastronomischen Reiseziele Europas. Dass 74 Restaurants aus allen Regionen des Landes in den Guide aufgenommen wurden, zeigt, welchen Stellenwert Spitzenküche inzwischen innerhalb des slowenischen Tourismus einnimmt. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unseres Angebots und ein bedeutender Treiber für die qualitative Weiterentwicklung der Destination. Unsere Partnerschaft mit MICHELIN stärkt die internationale Sichtbarkeit Sloweniens, setzt Impulse für höchste Qualitätsstandards und festigt den hervorragenden Ruf unserer Köchinnen, Köche und Restaurants. Besonders erfreulich ist die erstmalige Vergabe des „Opening of the Year Award“ in Slowenien. Zusammen mit den „Young Chef Award“, „Sommelier Award“ und „Service Award“ würdigt er Exzellenz in den unterschiedlichsten Bereichen der Gastronomie. Gemessen an der Zahl der vom Guide MICHELIN ausgezeichneten Restaurants pro Kopf bewegt sich Slowenien im europäischen Vergleich der vertretenen Länder im Mittelfeld – ein weiterer Beweis für die außergewöhnliche Qualität und das hohe Niveau der slowenischen Gastronomieszene. Wir gratulieren allen ausgezeichneten Restaurants und Preisträgern herzlich zu diesem Erfolg. Das Slowenische Fremdenverkehrsamt wird die Weiterentwicklung und internationale Positionierung Sloweniens als Destination für außergewöhnliche kulinarische Erlebnisse auch künftig aktiv fördern und unterstützen.“

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Sieben Jahre Guide MICHELIN in Slowenien

Weitere Informationen finden Sie auf den Portalen Taste Slovenia und Slovenia.info. Fotos sowie Video-Statements von der Preisverleihung sind hier verfügbar.

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Nach Bauverzögerung: Bahn öffnet Kernkorridor Hamburg–Berlin mit Einschränkungen

15.06.2026

Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.

Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.

Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.