LONDON, Sept. 22, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- SASE OpsLab Ltd, der softwaregesteuerte SASE-Automatisierungsmarktplatz, hat heute die Veröffentlichung seiner neuesten Plattformversion bekanntgegeben, die speziell für das langfristige Lebenszyklusmanagement der SASE-Infrastruktur konzipiert wurde. Die Lösung geht über den „Deploy-and-Forget“-Ansatz der Anbieter hinaus und bietet IT-Teams in Unternehmen eine skalierbare, lebenszyklusorientierte Plattform zur Bewältigung von Infrastrukturänderungen und damit verbundenen Korrekturmaßnahmen in hybriden IT-Umgebungen.
Die SASE OpsLab Enterprise Edition bietet folgende Funktionen:
1. Einfaches, anbieter- und domänenunabhängiges Änderungsmanagement
Die charakteristischen OpsKits der Plattform machen Änderungen an der Infrastruktur einfach und risikoarm. IT-Fachkräfte können komplexe Änderungen an Netzwerk- und Sicherheitsarchitekturen vornehmen, ohne über spezielles, herstellerspezifisches Fachwissen verfügen zu müssen.
2. Selbstentwickelte, automatisierte Selbstkorrektur
Die Plattform führt selbst gestaltete OpsKits zur automatisierten Fehlerbehebung ein, die es IT-Fachkräften ermöglichen, maßgeschneiderte, automatisierte Szenarien zur Fehlerbehebung zu erstellen. Das Reaktionsszenario kann über die ursprüngliche SASE-Technologie hinausgehen und vernetzte Maßnahmen über Unternehmensbereiche hinweg koordinieren, einschließlich der Migration von Cloud-Ressourcen und umfassenderer Infrastrukturebenen.
3. Kontinuierliche Erkennung von Infrastrukturabweichungen und Rollback
Eine Funktion zur kontinuierlichen Erkennung von Infrastrukturabweichungen in Echtzeit ist als Teil der SASE OpsLab-Schnittstelle integriert, wobei den Benutzern die Möglichkeit geboten wird, im Falle unbefugter Änderungen automatisch auf einen früheren Infrastrukturzustand zurückzusetzen.
„Viel zu lange haben sich der SASE-Vertriebskanal und die Anbieter auf die anfängliche Einführung konzentriert, wodurch den IT-Teams in Unternehmen die operative Last des komplexen Day-2-Managements der hybriden Infrastruktur auferlegt wurde“, so Nabil Lawrence Souli, CEO von SASE OpsLab Ltd. „Diese neue Version enthält das Ops-Lebenszyklus-Tool, das die SASE-Migrationen und zukünftige Weiterentwicklungen erleichtern soll.“
Über SASE OpsLab Ltd
SASE OpsLab Ltd ist ein Automatisierungsmarktplatz für vorgefertigte Anwendungsfälle in den Bereichen Bereitstellung, Migration und Lebenszyklusmanagement, der speziell darauf ausgelegt ist, den SASE-Betrieb zu vereinfachen und zu skalieren. Das Unternehmen mit Hauptsitz in London, Großbritannien, bietet einsatzbereite „Ops Kits“ an, die es Kunden, Wiederverkäufern und Anbietern ermöglichen, die Einführung zu beschleunigen, Betriebsabläufe zu automatisieren und Betriebsrisiken zu vermeiden.
Erfahren Sie mehr unter sase-opslab.com.
Nabil L. Souli
CEO
mci@sase-opslab.com
Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.
Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.
Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.
Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.