PEKING, Sept. 16, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- RobotPlusPlus (ROBOT++) hat eine Finanzierungrunde der Serie C im Wert von mehreren hundert Millionen RMB (mehrere zehn Millionen USD) abgeschlossen, um die globale Expansion und die Entwicklung von verkörperter KI voranzutreiben.
Qianggang Capital Fund leitete die Finanzierungsrunde, an der sich außerdem GIG Capital Group, Sealand Innovation und Juntong Capital beteiligten. Fosun RZ Capital erhöhte seinen Anteil.
„Der wahre Wert der Industrierobotik liegt in der Umsetzung in die Praxis“, erklärt Dr. Hua-Yang Xu, Gründer und CEO von RobotPlusPlus. „In den letzten zehn Jahren haben wir Spezialroboter entwickelt, die tatsächlich in großem Maßstab einsetzbar sind, und diese Finanzierungsrunde ermöglicht es uns, die entsprechenden Lösungen an weiteren Industriestandorten weltweit einzuführen.“

RobotPlusPlus (ROBOT++)
Menschen aus gefährlichen Arbeitsbereichen herausnehmen
Ob auf Werften, in Öl- und Gasanlagen, in Windparks oder an Gebäudefassaden, bei Wartungsarbeiten müssen Fachkräfte nach wie vor auf Gerüsten und anderen risikoreichen Konstruktionen arbeiten. RobotPlusPlus entwickelt Roboter, die diese gefährlichen Aufgaben übernehmen. Dadurch werden Sicherheit und Effizienz gesteigert, und Fachkräfte können sich auf die Überwachung und Entscheidungsfindung konzentrieren.
Die Roboter des Unternehmens zur Entrostung von Schiffsrümpfen sind inzwischen auf mehr als 100 Werften im Einsatz, haben einen Marktanteil von über 70 % und wurden bereits auf über 10.000 Frachtschiffen eingesetzt. Im Vergleich zu manuellen Methoden steigern sie die Effizienz um das Fünf- bis Sechsfache und senken die Gesamtkosten um 30 % bis 50 %.
„Das Endziel für verkörperte KI in der Industrie ist nicht das Labor, sondern überaus anspruchsvolle Einsatzorte“, erklärt Zhang Zhenming, Geschäftsführer des Qianggang Capital Fund. „RobotPlusPlus hat Roboterflotten in kommerziellem Maßstab etabliert und sein Geschäftsfeld von der Schiffsrumpfentrostung auf andere komplexe industrielle Anwendungen ausgeweitet. Daher sehen wir das Potenzial für eine globale Plattform im Bereich autonomer industrieller Abläufe.“
Globale Reichweite, intensive Forschung und Entwicklung sowie Datenvorteile
RobotPlusPlus ist in mehr als 18 Ländern tätig und zählt unter anderem NOSCO Shipyard, Drydocks World, ST Engineering Marine, Saudi Aramco und Vopak zu seinen Kunden und Partnern.
Mehr als 60 % der Belegschaft sind in der Forschung und Entwicklung tätig, wobei die F&E-Investitionen in drei aufeinanderfolgenden Jahren 20 % über dem Umsatz lagen. Die Roboter des Unternehmens haben insgesamt über zwei Millionen Betriebsstunden absolviert und dabei reale Daten generiert, um vertikale KI-Modelle für komplexe industrielle Umgebungen zu stärken.
„Wir haben 2022 zum ersten Mal investiert und unser Engagement seitdem kontinuierlich ausgebaut“, erklärt Jin Hualong, Vorsitzender von Fosun RZ Capital. „RobotPlusPlus hat tiefgreifendes Fachwissen in den Bereichen Spezialrobotik und maritime Anwendungen aufgebaut. Der Schritt von einzelnen Robotern hin zu verkörperter Intelligenz und kompletten Systemlösungen in industrieller Qualität schafft hohe technische Barrieren für risikoreiche industrielle Umgebungen.“
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CONTACT: RobotPlusPlus kontaktieren: sales@robotplusplus.com
Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.
Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.
Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.
Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.