Renk Group AG / Schlagwort: Mergers und Acquisitions / Kauf von Unternehmensteilen
Renk Group AG: RENK schließt verbindlichen Vertrag über den Erwerb von David Brown Defence
03. Jul 2026 / 08:30 CET/CEST
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Augsburg, 03.Juli 2026 – Die RENK Group AG, durch ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft RENK GmbH, hat heute einen verbindlichen Vertrag über den Erwerb von David Brown Defence in Form der Anteile an DB Defence Holdco SARL unterzeichnet.
David Brown Defence hat seinen Sitz im Vereinigten Königreich und ist auf hochpräzise Getriebe für den Marine- und Landverteidigungssektor spezialisiert. Die Übernahme stellt eine strategisch wichtige Ergänzung des bestehenden Portfolios von RENK im Marinesektor dar. Insbesondere erhält RENK dadurch Zugang zu hochwertigen Marineprogrammen der nächsten Jahre sowie zu einem langfristigen Auftragsbestand im Rahmen der wichtigsten Marineprogramme im Vereinigten Königreich, in Kanada und Australien, einschließlich Geschäftsmöglichkeiten im Aftermarket-Bereich. Darüber hinaus wird die Übernahme es dem Konzern ermöglichen, erhebliche Synergien auf operativer und technologischer Ebene zu erschließen.
Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen und soll im vierten Quartal 2026 abgeschlossen werden.
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Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.
Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.
Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.
Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.