Stand 1A57-3, Düsseldorf, 23.–26. September — Vertriebspartner und Pflegefachkräfte sind eingeladen, den autonomen Mobilitätsroboter zu testen

Xcanbot präsentiert auf der REHACARE International 2026 in Düsseldorf vom 23. bis 26. September am Stand 1A57-3 den Mobilitätsroboter Mate X und den Mähroboter XcanMow Mix 2000. Bild: Xcanbot
DÜSSELDORF, Deutschland, Sept. 23, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Xcanbot präsentiert den Mate X vom 23. bis 26. September auf der REHACARE International 2026 am Stand 1A57-3. Es ist der erste Auftritt des Modells im Fachmarkt, nur zwei Wochen nachdem es bei den IFA Innovation Awards in Berlin die Auszeichnung „Tech for Good & Accessibility“ erhalten hatte. Zudem wurde es als „Honoree“ in der Kategorie „IFA NEXT & Emerging Tech“ ausgezeichnet.
Der Mate X ist ein Mobilitätsroboter mit Sitz, der als Consumer-Technologie entwickelt und vermarktet wird. Der Nutzer wählt ein Ziel aus, anschließend fährt das Gerät selbstständig dorthin. Mithilfe kombinierter LiDAR-, Time-of-Flight- und Kamerasensoren überwacht es dabei seine Umgebung in 360 Grad.
Genau darin liegt der kommerzielle Ansatz. Persönliche Mobilitätslösungen wurden bislang vor allem über medizinische und rezeptgebundene Vertriebskanäle angeboten, was Preisgestaltung, Sortiment und Verkaufsgespräche geprägt hat. Ein als Consumer-Elektronik entwickeltes Produkt kann dagegen im Lifestyle- und Elektronikhandel sowie auf Online-Marktplätzen angeboten werden und so auch Käufer erreichen, die keinen Sanitätsfachhandel aufsuchen würden.
„Nicht alle Menschen, die dieses Produkt benötigen, sind Patienten“, sagt Zhanbin Li, Gründer und CEO von Xcanbot. „Sie stellen lediglich fest, dass Entfernungen zunehmend ihren Tagesablauf bestimmen. Sie werden keinen Sanitätsfachhandel aufsuchen — und das sollten sie auch nicht müssen.“
Am Stand 1A57-3 können Partner den Mate X selbst testen, den autonomen Fahrmodus erleben sowie Serviceumfang und Garantiebedingungen prüfen. Xcanbot stellt zudem seinen Markteinführungsplan für Deutschland vor und führt Gespräche mit potenziellen Vertriebspartnern in ganz Europa. Termine können über den unten angegebenen Kontakt vereinbart werden.
Eine Crowdfunding-Kampagne mit Europa als erstem Zielmarkt ist in Vorbereitung. Die Registrierung ist unter launch.xcanbot.com möglich.
Über Xcanbot
Xcanbot entwickelt Consumer-Robotik für den Alltag, darunter den intelligenten Mobilitätsbegleiter Mate X und den Mähroboter XcanMow Mix 2000.
Presse- und Vertriebskontakt
Cici Si, Marketing Manager
sishi@xcanbot.net | +86 189 3222 6933
launch.xcanmow.com | launch.xcanbot.com
Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.