LONDON, Sept. 22, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Nextoria gab heute bekannt, E-Schooling Dream Shaper (ESDS), einen auf der Iberischen Halbinsel und in Lateinamerika tätigen Anbieter von Bildungssoftware, bei der Übernahme durch Spaggiari beraten zu haben. Spaggiari ist eine italienische Plattform für digitale Bildung, an der Ambienta beteiligt ist. Nextoria fungierte bei dieser Transaktion als exklusiver M&A-Berater von ESDS. Die finanziellen Bedingungen der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.
Das 2007 gegründete Unternehmen ESDS unterstützt Bildungseinrichtungen bei der Digitalisierung ihrer akademischen und administrativen Prozesse, einschließlich Datenmanagement und -analyse sowie der Interaktion mit Schülern und Eltern. Die Gruppe betreibt mit eSchooling und iScholar zwei Plattformen für das Bildungsmanagement sowie DreamShaper, eine Lösung für projektbasiertes Lernen. Zusammen werden diese Lösungen von mehr als 3.000 Schulen und Hochschulen sowie 1,5 Millionen Schülern und Studierenden genutzt.
Die Gründer und das Managementteam von ESDS reinvestieren in das Unternehmen und werden auch weiterhin aktiv an seiner Entwicklung beteiligt sein.
Für Spaggiari ist diese Transaktion die vierte ergänzende Akquisition seit dem Einstieg von Ambienta und die erste Akquisition außerhalb Italiens. Damit erweitert die Plattform ihre Präsenz auf die Iberische Halbinsel, Brasilien und weitere lateinamerikanische Märkte.
Nextoria hat den gesamten Prozess im Auftrag von ESDS gesteuert. An der Transaktion waren zahlreiche Aktionäre und weitere Stakeholder aus mehreren Ländern beteiligt, was eine enge Koordination zwischen den verschiedenen Jurisdiktionen auf der Iberischen Halbinsel, in Lateinamerika und in Italien erforderte.
Joao Borges, Co-Founder und Co-CEO von ESDS: „Diese Transaktion stellt einen wichtigen Meilenstein für ESDS dar und eröffnet gemeinsam mit Spaggiari eine neue Phase nachhaltigen und strategischen Wachstums in Europa und Lateinamerika. Nextoria hat uns während des gesamten Prozesses begleitet und entscheidend dazu beigetragen, das bestmögliche Ergebnis für alle Beteiligten zu erzielen.“
Nedko Kolev, Founding Partner bei Nextoria: „Wir sind stolz darauf, ESDS bei dieser Transaktion als exklusiver M&A-Berater begleitet zu haben. Es handelte sich um einen komplexen grenzüberschreitenden Prozess mit zahlreichen Stakeholdern in verschiedenen Jurisdiktionen. Wir freuen uns, zum Zusammenschluss zweier Unternehmen mit starken strategischen Synergien beigetragen zu haben, und sind überzeugt, dass Spaggiari ein hervorragender Partner ist, um ESDS in der nächsten Phase seines internationalen Wachstums zu begleiten.“
Nicola De Cesare, CEO von Spaggiari: „ESDS und Spaggiari weisen starke strategische Synergien auf. DreamShaper erweitert unsere Software-Suite um eine innovative Lösung für projektbasiertes Lernen, während eSchooling und iScholar hochwertige Managementlösungen bieten, die speziell auf die Anforderungen der Märkte auf der Iberischen Halbinsel und in Lateinamerika zugeschnitten sind.“
Über Nextoria
Nextoria ist ein weltweit tätiges M&A-Beratungsunternehmen mit Hauptsitz in London und Teams in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien. Das Unternehmen begleitet Verkaufs- und Übernahmeprozesse von Anfang bis Ende und nutzt dabei eigene Technologien sowie aus eigenen und externen Daten gewonnene Informationen und Erkenntnisse, um eine möglichst breite Abdeckung potenzieller Käufer zu erreichen. Seine Berater verfügen über fundierte Branchenkenntnisse und praktische Erfahrung beim Aufbau, der Skalierung und dem Verkauf von Unternehmen.
Medienkontakt
Aïda Aït-Ahmed
Co-Founder, Nextoria
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Apotheken in Deutschland erhalten deutlich mehr Handlungsspielraum: Der Bundesrat hat eine Reform der schwarz-roten Koalition passieren lassen, die die Rolle der Offizinen im Gesundheitswesen spürbar aufwertet. Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung zu stärken, Wartezeiten in Arztpraxen zu reduzieren und Prävention sowie Früherkennung auszubauen. Das Paket war zuvor bereits vom Bundestag beschlossen worden.
Kern der Reform ist ein erweitertes Leistungsangebot in Apotheken. Künftig sollen dort zusätzliche Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen möglich sein, etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Angeboten rund um das Rauchen. Apotheken können damit stärker als bisher in der Prävention ansetzen und Risiken identifizieren, bevor es zu manifesten Erkrankungen kommt.
Auch im Impfbereich werden die Kompetenzen ausgeweitet. Neben den bereits etablierten Grippe- und Corona-Impfungen dürfen Apotheken künftig alle Schutzimpfungen mit sogenannten Totimpfstoffen anbieten, darunter etwa Tetanus. Ergänzend werden Blutabnahmen erlaubt, etwa um Medikamentenwirkungen zu kontrollieren. Damit rücken Apotheken näher an klassische ärztliche Tätigkeitsfelder heran, ohne diese vollständig zu ersetzen.
Besonders sensibel ist die neue Möglichkeit, in eng begrenzten Fällen verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Verordnung abzugeben. Erlaubt ist künftig die einmalige Ausgabe der kleinsten Packungsgröße auf Selbstzahlerbasis, wenn ein Arzneimittel seit längerem eingenommen wird und die Fortführung der Therapie keinen Aufschub erlaubt. Die Regelung soll Versorgungslücken schließen, etwa wenn ein Rezept nicht rechtzeitig vorliegt, und bleibt zugleich strikt begrenzt, um Missbrauch zu vermeiden.