Konferenz der Partnerstädte von Nanning rückt KI, Vernetzung und Kulturtourismus in den Mittelpunkt

25.09.2026

The Publicity Department of Nanning City (Die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Nanning)

NANNING, China, Sept. 22, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Am 18. September fand in Nanning in der südchinesischen Autonomen Region Guangxi Zhuang die Konferenz „Wirtschaftskorridor Nanning-Hanoi 2026 und ‚Belt and Road‘ – Partnerstädte von Nanning“ statt. Daran nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus mehreren Ländern und Regionen teil.

Ein Medien-Snippet zu dieser Ankündigung ist über diesen Link verfügbar.

Die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Nanning wies darauf hin, dass die Konferenz unter dem Motto „Städte mit digitaler Intelligenz stärken, Verbindungen für eine gemeinsame Zukunft schaffen“ den Fokus auf künstliche Intelligenz, den Pinglu-Kanal und den Kulturtourismus legte.

Mit dem weiteren Ausbau des neuen internationalen Land-See-Handelskorridors, der Unterzeichnung des Protokolls zur Erweiterung der Freihandelszone China-ASEAN 3.0 und der Eröffnung des Pinglu-Kanals erhält die Zusammenarbeit zwischen Nanning und den ASEAN-Städten in den Bereichen Handel, Logistik, digitale Wirtschaft und zwischenmenschlicher Austausch neue Impulse.

Zhong Dezhi, stellvertretender Sekretär des Stadtkomitees der Kommunistischen Partei Chinas in Nanning und amtierender Bürgermeister von Nanning, erklärte, die Stadt wolle die Zusammenarbeit mit ihren internationalen Partnerstädten in den Bereichen Verkehrsanbindung, Handel, künstliche Intelligenz, Kultur, Tourismus und Jugendaustausch weiter vertiefen.

In diesem Jahr jährt sich zum 20. Mal die Aufnahme der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Nanning und Hai Phong in Vietnam. Hoang Minh Cuong, stellvertretender Vorsitzender des Volkskomitees von Hai Phong, erklärte, Hai Phong freue sich auf eine engere Zusammenarbeit mit Nanning bei der digitalen Transformation und im Bereich Logistik sowie auf einen intensiveren Austausch in den Bereichen Jugend, Kultur und Tourismus.

Künstliche Intelligenz stand im Mittelpunkt der Konferenz. Die Teilnehmenden diskutierten darüber, wie digitale Technologien die Stadtverwaltung, die industrielle Entwicklung und die internationale Zusammenarbeit voranbringen können. Zudem wurde die „Nanning International Friendship Cities AI Industry Cooperation Alliance“ ins Leben gerufen, um den Austausch und die industrielle Zusammenarbeit zwischen den Partnerstädten zu fördern.

Auch der Pinglu-Kanal spielte in den Gesprächen eine wichtige Rolle. Der Kanal soll die Verbindungen zwischen Nanning, den Häfen am Beibu-Golf und den ASEAN-Märkten stärken und zugleich neue Chancen für Logistik, Handel und Tourismus eröffnen.

Nanning entwickelt zudem touristische Angebote rund um den Kanal, darunter Sightseeing-Fahrten und kulturelle Erlebnisse, und verbindet so die Verkehrsanbindung mit der touristischen Entwicklung.

Die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit fügte hinzu, dass der Kulturtourismus ein weiterer wichtiger Bereich der Zusammenarbeit sei. Die Teilnehmenden tauschten sich über die Entwicklung gemeinsamer Tourismusrouten, gegenseitige Besuche sowie kulturelle Programme aus. Im Mittelpunkt stand dabei die Stärkung der persönlichen Verbindungen zwischen den Partnerstädten.

Im Rahmen der Konferenz wurden mehrere Kooperationsprojekte unterzeichnet, die die Partnerschaften Nannings mit internationalen Partnerstädten, insbesondere in der ASEAN-Region, weiter vertiefen.

CONTACT: Ansprechpartner: Herr Zeng, Tel.: 86-10-63074558

Bundesrat stärkt Apotheken mit neuen Befugnissen bei Prävention und Therapie

15.06.2026

Apotheken in Deutschland erhalten deutlich mehr Handlungsspielraum: Der Bundesrat hat eine Reform der schwarz-roten Koalition passieren lassen, die die Rolle der Offizinen im Gesundheitswesen spürbar aufwertet. Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung zu stärken, Wartezeiten in Arztpraxen zu reduzieren und Prävention sowie Früherkennung auszubauen. Das Paket war zuvor bereits vom Bundestag beschlossen worden.

Kern der Reform ist ein erweitertes Leistungsangebot in Apotheken. Künftig sollen dort zusätzliche Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen möglich sein, etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Angeboten rund um das Rauchen. Apotheken können damit stärker als bisher in der Prävention ansetzen und Risiken identifizieren, bevor es zu manifesten Erkrankungen kommt.

Auch im Impfbereich werden die Kompetenzen ausgeweitet. Neben den bereits etablierten Grippe- und Corona-Impfungen dürfen Apotheken künftig alle Schutzimpfungen mit sogenannten Totimpfstoffen anbieten, darunter etwa Tetanus. Ergänzend werden Blutabnahmen erlaubt, etwa um Medikamentenwirkungen zu kontrollieren. Damit rücken Apotheken näher an klassische ärztliche Tätigkeitsfelder heran, ohne diese vollständig zu ersetzen.

Besonders sensibel ist die neue Möglichkeit, in eng begrenzten Fällen verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Verordnung abzugeben. Erlaubt ist künftig die einmalige Ausgabe der kleinsten Packungsgröße auf Selbstzahlerbasis, wenn ein Arzneimittel seit längerem eingenommen wird und die Fortführung der Therapie keinen Aufschub erlaubt. Die Regelung soll Versorgungslücken schließen, etwa wenn ein Rezept nicht rechtzeitig vorliegt, und bleibt zugleich strikt begrenzt, um Missbrauch zu vermeiden.