KI-Assistent für vernetzte Mobilität: Akkodis und der Hamburger Verkehrsverbund präsentieren hvv mia auf der InnoTrans 2026

25.09.2026

Basierend auf dem Synergeticon AI Conversational Service Hub von Akkodis bündelt die gemeinsam mit dem Hamburger Verkehrsverbund entwickelte Lösung hvv mia Reiseinformationen, Routenplanung, Ticketauskünfte und weitere Mobilitätsservices in einer zentralen, dialogbasierten Anwendung.


Bild: KI-Assistent hvv mia basierend auf dem AI Conversational Service Hub von Akkodis. Quelle: Akkodis

[Berlin, den 22.09.2026] – Akkodis, globales Beratungsunternehmen für Digital Engineering und Teil der Adecco Group, zeigt auf der InnoTrans 2026, der weltweit führenden Fachmesse für Verkehrstechnik, wie Künstliche Intelligenz das Reiseerlebnis von Fahrgästen verbessern kann. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht hvv mia, eine gemeinsam mit dem Hamburger Verkehrsverbund (hvv) entwickelte Lösung aus dem Synergeticon-Portfolio von Akkodis. Die Anwendung veranschaulicht, wie KI Verkehrsunternehmen dabei unterstützt, ihre Services für Reisende zu verbessern und gleichzeitig die digitale Transformation im Schienenverkehr und in vernetzten Mobilitätssystemen voranzutreiben.

hvv mia basiert auf dem Synergeticon AI Conversational Service Hub von Akkodis und zeigt, wie konversationelle und agentische KI Informationen, Dienstleistungen und Transaktionen über verschiedene Mobilitätsangebote hinweg in einer einzigen natürlichsprachlichen Benutzeroberfläche zusammenführt. Mit einem von Luxoom unterstützten User Experience Design ermöglicht hvv mia Fahrgästen einen intuitiven und mehrsprachigen Zugriff auf Echtzeit-Reiseinformationen, Routenplanung, Ticketauskünfte und weitere Mobilitätsservices. Statt zwischen verschiedenen Apps, Websites oder Servicekanälen wechseln zu müssen, können Reisende ihr Anliegen einfach in natürlicher Sprache formulieren. hvv mia bündelt daraufhin die relevanten Informationen, passende Ticketoptionen und individuelle Routenvorschläge in einer zentralen Konversation. Durch die intelligente Verknüpfung unterschiedlicher Datenquellen vereinfacht die Lösung den Zugang zu Mobilitätsangeboten und schafft ein nutzerfreundlicheres, besser vernetztes und barriereärmeres Reiseerlebnis.

„Die Zukunft der Mobilität hängt davon ab, wie erfolgreich wir KI, Engineering und nutzerzentriertes Design zusammenbringen, um Menschen bessere Reise- und Verkehrserlebnisse zu bieten“, sagt Jo Debecker, President & CEO von Akkodis. „Mit Akkodis Intelligence verbinden wir modernste KI-Technologien mit umfassender Engineering-Expertise, um unsere Kunden bei der Lösung komplexer Herausforderungen in der realen Welt zu unterstützen. hvv mia zeigt, wie dieser Ansatz schon heute intuitivere, stärker vernetzte und barriereärmere Mobilitätsangebote ermöglicht und gleichzeitig dazu beiträgt, die intelligenten und nachhaltigen Verkehrssysteme von morgen mitzugestalten.“

hvv mia geht über die klassische Fahrgastinformation hinaus und macht das Potenzial des Synergeticon AI Conversational Service Hub von Akkodis für weitere Mobilitätsanwendungen sichtbar. Die Plattform verbindet agentische KI, intelligente Service-Orchestrierung sowie nutzerzentriertes Design und vereinfacht so das Reisen entlang der gesamten Reisekette. Dadurch entsteht eine skalierbare Grundlage für vernetzte, flexible und bedarfsgerechte Mobilitätsangebote, die die digitale Transformation im Bahnsektor und in weiteren Bereichen der Mobilität unterstützt.

„Fahrgäste erwarten heute zunehmend, dass Mobilitätsangebote ebenso intuitiv und vernetzt funktionieren wie die digitalen Dienste, die sie täglich nutzen“, sagt Anna-Theresa Korbutt, Geschäftsführerin des hvv. „Mit hvv mia zeigen wir, wie Künstliche Intelligenz das Reisen vereinfachen kann, indem sie Informationen, Orientierungshilfen und Services über eine einzige dialogbasierte Schnittstelle zusammenführt. Die Zusammenarbeit mit Akkodis steht für unser gemeinsames Ziel, Mobilität durch Innovation zugänglicher, flexibler und konsequent kundenorientiert zu gestalten.“

Auf der InnoTrans 2026 erleben Besucherinnen und Besucher am Akkodis-Stand, wie Akkodis Intelligence die Innovationskraft von Menschen, Künstliche Intelligenz, Digital Engineering und Mobilitätsexpertise zusammenbringt, um intelligentere, nachhaltigere und effizientere Bahn- und Mobilitätsnetze zu ermöglichen. Neben hvv mia und dem Synergeticon AI Conversational Service Hub präsentiert Akkodis Kompetenzen in den Bereichen Bahnsimulation, Verkehrssystemtechnik und digitale Transformation. Damit zeigt das Unternehmen, wie es Kunden dabei unterstützt, die Bahnbranche im Zeitalter der KI neu zu gestalten und die Zukunft intelligenter Mobilität voranzutreiben.

Impulse für die Zukunft der Bahnbranche

Im Rahmen der InnoTrans 2026 veranstaltet Akkodis die Podiumsdiskussion „How AI is Redrawing the Rail Supply Chain Landscape“ und bringt dabei Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger von der Deutschen Bahn, Hitachi Rail, Alstom und Akkodis zusammen. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage, wie Künstliche Intelligenz den Bahnbetrieb, die Datenhoheit, die Zusammenarbeit in Ökosystemen sowie die Wertschöpfung im Verkehrssektor verändert. Zudem beleuchtet die Runde, welche Voraussetzungen Unternehmen schaffen müssen, um KI-Innovationen in langfristigen wirtschaftlichen Mehrwert zu überführen.


Medienkontakte

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Über Akkodis

Akkodis ist ein globales Beratungsunternehmen für Digital Engineering, das Unternehmen dabei unterstützt, Innovationen zu beschleunigen und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Durch den gezielten Einsatz von Technologie definieren wir neu, wie Prozesse und Produkte entwickelt, betrieben und optimiert werden. Mit umfassender Expertise in den Bereichen AI, Data, Cloud, Edge und Software Engineering bietet Akkodis erstklassige Technologie‑ und Transformationsberatung. Auf Basis skalierbarer, global vernetzter Delivery‑Modelle und hochqualifizierter Talente realisieren wir End‑to‑End‑Lösungen – von strategischer Beratung über Design und Entwicklung bis hin zur industriellen Umsetzung. Mit Akkodis Intelligence verbinden wir die exponentielle Leistungsfähigkeit moderner Technologien mit den einzigartigen Stärken menschlichen Denkens, um messbaren Mehrwert in der digitalen Transformation zu schaffen. Als Teil der Adecco Group mit Hauptsitz in der Schweiz vereint Akkodis rund 40.000 Ingenieur:innen und digitale Expert:innen in über 30 Ländern. Unser Leistungsportfolio umfasst Consulting, Solutions und Academy. Mit tiefem Branchenverständnis und langjähriger Erfahrung in den weltweit wichtigsten Industrien begleiten wir Unternehmen als vertrauensvoller Partner bei der Bewältigung komplexer Herausforderungen und der Gestaltung ihrer Zukunft. akkodis.com | LinkedIn | Instagram | Facebook 

Über die Adecco Group

Die Adecco Group gehört zu den weltweit führenden Beratungs- und Lösungsunternehmen im Bereich Human Resources. Sie qualifiziert, entwickelt und vermittelt Mitarbeitende in 60 Länder global und ermöglicht jedes Jahr mehr als drei Millionen Karrieren. In Deutschland sind täglich mehr als 40.000 Mitarbeitende über die Unternehmen der Adecco Group (Adecco, DIS AG, Pro Serv, LHH und Akkodis) im Kundeneinsatz tätig. Intern beschäftigt die Adecco Group rund 2300 Mitarbeitende in 500 Niederlassungen. Über die spezialisierten Geschäftseinheiten erhalten Unternehmen maßgeschneiderte Personallösungen für ihre Branche und ihr Unternehmensmodell. Mit der Mission “Making The Future Work For Everyone” verpflichtet sich die Adecco Group zu verantwortungsvollem Handeln und arbeitet jeden Tag daran, eine bessere Arbeitswelt für alle zu schaffen. www.Adeccogroup.com


Nach Bauverzögerung: Bahn öffnet Kernkorridor Hamburg–Berlin mit Einschränkungen

15.06.2026

Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.

Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.

Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.