MUNICH, June 29, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Auf Branchenevents wie The smarter E liegt eine besondere Energie in der Luft. Die Veranstaltung brachte vom 23. bis 25. Juni in München die bedeutendsten Akteure der globalen Energiewende zusammen. LumenHaus setzte dabei sein Statement nicht allein durch eine Produktankündigung, sondern durch eine These, die neu definiert, wofür Energiemanagementsysteme für das eigene Zuhause grundsätzlich da sind.
Das Thema, das LumenHaus nach München brachte, war klar umrissen: KI-gestützte Energieautonomie – Intelligenz im echten Dienst des Zuhauses. Diese Unterscheidung ist entscheidend. Der Großteil der Branche spricht noch immer über smartes Energiemanagement – Systeme, die auf Befehle reagieren, auf Kommando optimieren und an Nutzer zurückmelden, die die Entscheidungen weiterhin selbst treffen müssen.
Doch zunächst bleibt die Frage: Wofür ist ein smartes Energiemanagementsystem für das Zuhause eigentlich da?
Stefan Kießling – Ex-Nationalspieler und WM-Teilnehmer 2010, Bundesliga-Legende und eine der bekanntesten Persönlichkeiten des deutschen Fußballs – stand beim globalen Launch von SunMini, dem Balkonkraftwerk-Speichersystem der nächsten Generation von LumenHaus, auf der Bühne und wurde offiziell als LumenHaus Brand Ambassador vorgestellt.

Hinzu kam Prof. Dr. Quaschning von der HTW Berlin, eine der angesehensten und meistzitierten Stimmen zu erneuerbaren Energiesystemen im deutschsprachigen Raum. Seine Einschätzung beim LumenHaus-Panel-Talk war erwartungsgemäß deutlich: Die nächste Phase der Energiewende dreht sich nicht primär darum, mehr grünen Strom zu erzeugen, sondern darum, Erzeugung, Speicherung und Verbrauch von Energie dezentraler, autonomer und tatsächlich responsiver auf die realen Bedingungen einzelner Haushalte zu gestalten. Die Rolle von KI in Energiesystemen für das Zuhause ist längst keine Frage des Ob mehr. Es ist eine Frage, wer diese Rolle gut umsetzt – und wer nicht.
LumenHaus präsentierte auf der Messe sein vollständiges, integriertes Energie-Ökosystem für das Zuhause – die Solarmodule SunCatcher, den Heimspeicher SunSaver, die Wärmepumpe SunHeater, die Ladestation SunCharger sowie das neu eingeführte Balkonkraftwerk-Speichersystem SunMini. Jedes Gerät ist über die myLumenHaus App verbunden und wird vom LumenHaus Home Energy Management System (HEMS) koordiniert.
SunMini bietet 2.800 W Photovoltaik-Eingangsleistung, 2.500 W Ausgangsleistung und 4 kWh Kapazität pro Einheit und markiert damit einen deutlichen Leistungssprung gegenüber der vorherigen Generation von Balkonspeichern. In Verbindung mit dem Smart-Eco Mode und der dynamischen Tarifoptimierung Dynamic+ ermöglicht es laut Berechnung jährliche Stromkosteneinsparungen von bis zu 1.127 € bei aktuellen deutschen Strompreisen – bei einer Amortisationszeit von rund 2,2 Jahren.
Für Haushalte, die noch nicht bereit für eine vollständige PV- und Speicherinstallation sind, ist SunMini das Tor zu einem Weg in Richtung Energieautonomie. Im Rahmen der Messe wurde SunMini mit dem EUPD Top Innovation Award für herausragende Designinnovation ausgezeichnet.
Bei The smarter E haben LumenHaus und EUPD Research offiziell die LumenHaus Installer Alliance ins Leben gerufen – ein strukturiertes Partnerprogramm entlang vier zentraler Dimensionen: Projektanreize, professionelle Schulung, Marktentwicklungsunterstützung und operative Ressourcen.
Die Einschätzung von Prof. Dr. Quaschning zur Richtung der Branche deckt sich genau mit dieser Haltung. Die nächste Phase der Energiewende bemisst sich nicht allein in Gigawatt. Sie bemisst sich daran, wie viele Haushalte vom passiven Energiekonsumenten zum aktiven Teilnehmer in einem dezentralen, intelligenten, autonomen Energiesystem werden – und wie schnell das gelingt.
Contact: kane.wang@lumenhaus.com
Ein Foto zu dieser Ankündigung ist verfügbar unter: https://www.globenewswire.com/NewsRoom/AttachmentNg/e89c2034-ae6b-4637-b263-388b4a0588cc
Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.
Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.
Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.
Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.