BEERSE, BELGIEN, July 06, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Johnson & Johnson hat heute bekanntgegeben, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) die Zulassung einer Indikationserweiterung für TECVAYLI® (teclistamab) in Kombination mit daratumumab zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom empfohlen hat, die zuvor mindestens eine Therapie erhalten haben.
Weiterentwicklung komplementärer Immuntherapien zur Verbesserung der Patientenergebnisse
Teclistamab und daratumumab wirken mechanistisch komplementär, indem sie mehrere tumor- und immunbezogene Signalwege aktivieren.1,2 In Kombination moduliert daratumumab das Immunsystem, um ein günstigeres immunologisches Mikromilieu zu schaffen, und verbessert die Leistungsfähigkeit sowie die Aktivierung der T-Zellen, wodurch die durch teclistamab vermittelte Abtötung von Myelomzellen verstärkt wird.1,2 Diese Kombination verbessert die Behandlungsergebnisse, indem Immuntherapien früher im Behandlungsverlauf eingesetzt werden, wenn das Immunsystem der Patienten noch robuster ist.1,2
Experten- und Unternehmensmeinungen sprechen für einen frühzeitigen Einsatz der teclistamab-Kombination in der Behandlung des multiplen Myeloms
„Beispiellose Daten zeigen eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens sowie nur minimale Progressionsereignisse nach den ersten sechs Monaten. Mehr als 90 Prozent der Patienten, die die Kombinationstherapie erhielten und nach sechs Monaten progressionsfrei waren, blieben auch nach drei Jahren progressionsfrei, was das Potenzial für eine dauerhafte Langzeitkontrolle der Erkrankung unterstreicht“, so Ester in ’t Groen, Leiterin des Therapiebereichs Hämatologie für die Region EMEA bei Johnson & Johnson. „Diese Stellungnahme des CHMP stellt einen wichtigen Schritt dar, um die sofort einsetzbare Immuntherapie-Kombination aus teclistamab und daratumumab als neuen Behandlungsstandard in einem früheren Stadium der Therapie des multiplen Myeloms zu etablieren.“
„Bei Johnson & Johnson ist es unser Ziel, das volle Potenzial unseres umfassenden Portfolios zur Behandlung des multiplen Myeloms auszuschöpfen, um die Behandlungsergebnisse für die Patienten in jeder Phase des Behandlungskontinuums zu verbessern“, so Yusri Elsayed, M.D., M.H.Sc., Ph.D., Leiter des globalen Therapiebereichs Onkologie bei Johnson & Johnson. „Indem wir innovative Immuntherapien wie teclistamab weiterentwickeln und diese mit einer etablierten Standardtherapie wie daratumumab kombinieren, bauen wir auf unserer fundierten wissenschaftlichen Expertise auf, um stärker integrierte, auf Kombinationstherapien basierende Ansätze zu entwickeln, die die Erwartungen an die Patientenversorgung weiter steigern können.“
Die subkutane Kombination aus teclistamab und daratumumab führt zu einer signifikanten und anhaltenden Verbesserung der Patientenergebnisse
Die Empfehlung des CHMP stützt sich auf Daten aus der Phase-III-Studie MajesTEC-3 (NCT05083169), in der die Wirksamkeit und Sicherheit einer subkutanen (s. c.) Formulierung von teclistamab plus daratumumab im Vergleich zu einer vom Prüfer gewählten Kombination aus subkutanem daratumumab und dexamethason in Verbindung mit entweder pomalidomid oder bortezomib (DPd/DVd) bei Patienten untersucht wurde, die zuvor 1–3 Therapielinien erhalten hatten.3
Nach einer Nachbeobachtungszeit von fast drei Jahren zeigen die Ergebnisse bei Patienten, die mit teclistamab plus daratumumab subkutan behandelt wurden, eine Verringerung des Risikos für ein Fortschreiten der Erkrankung oder den Tod um 83,4 Prozent im Vergleich zur Standardtherapie (Hazard Ratio [HR], 0,17; 95-Prozent-Konfidenzintervall [KI], 0,12–0,23; p < 0,0001).1 Mehr als 90 Prozent der Patienten, die nach sechs Monaten progressionsfrei blieben (n = 249), blieben auch nach drei Jahren progressionsfrei, was eine anhaltende Krankheitskontrolle über einen längeren Zeitraum belegt.1 Das Gesamtüberleben (OS) sprach für teclistamab plus daratumumab s. c. (HR, 0,46; 95-Prozent-KI, 0,32–0,65; p<0,0001), wobei der Behandlungsnutzen in allen vorab definierten Untergruppen beobachtet wurde.1,2 Nach drei Jahren betrugen die OS-Raten 83,3 Prozent für die Kombinationstherapie und 65,0 Prozent für die Standardtherapie.1 Sowohl der Nutzen hinsichtlich des progressionsfreien Überlebens als auch der Gesamtüberlebenszeit war klinisch bedeutsam und statistisch signifikant.1
Bei der teclistamab-Kombination wurde ein gut verträgliches Sicherheitsprofil beobachtet
Die Kombination aus teclistamab und daratumumab s. c. zeigte ein Sicherheitsprofil, das mit den bekannten Profilen der einzelnen Therapien übereinstimmte.1,3,4 Alle Fälle des Zytokinfreisetzungssyndroms waren vom Grad 1/2, führten nicht zum Abbruch der Behandlung, waren beherrschbar und klangen ab.1 Die Raten der behandlungsbedingten Nebenwirkungen (TEAEs) vom Grad 3/4 waren mit denen von Standardtherapien vergleichbar (95,1 Prozent gegenüber 96,6 Prozent), wobei Zytopenie und Infektionen am häufigsten beobachtet wurden.1 Infektionen des Grades ≥ 3 nahmen im Laufe der Zeit durch die Gabe von Immunglobulinsupplementen und Infektionsprophylaxe sowie durch die Umstellung auf eine monatliche Dosierung ab.2 Die Abbruchraten aufgrund von TEAEs waren gering und in den Studienarmen ähnlich (4,6 Prozent gegenüber 5,5 Prozent).1
Über die MajesTEC-3-Studie
MajesTEC-3 (NCT05083169) ist eine laufende, randomisierte Phase-III-Studie zur Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit von teclistamab plus daratumumab subkutan (s. c.) (n = 291) im Vergleich zu einer vom Prüfer gewählten Kombination aus subkutanem daratumumab und dexamethason mit entweder pomalidomid oder bortezomib (n = 296) (DPd/DVd) bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom (RRMM), die zuvor 1–3 Therapielinien erhalten haben.5 Der primäre Endpunkt ist das progressionsfreie Überleben (PFS); zu den sekundären Endpunkten zählen das vollständige Ansprechen oder besser (≥CR), die Gesamtansprechrate (ORR), die Negativität der minimalen Resterkrankung (MRD) (10⁻⁵ mittels Next-Generation-Sequenzierung), das Gesamtüberleben (OS), die Zeit bis zur Verschlechterung der Symptome (MySIm-Q) sowie die Sicherheit.5 Die MajesTEC-3-Studie ist Teil des klinischen MajesTEC-Programms, das unter anderem die Untersuchung des Potenzials von teclistamab als Kombinationstherapie umfasst.5
Über teclistamab
Teclistamab erhielt im August 2022 die Zulassung der Europäischen Kommission (EK) für die Behandlung von Patienten mit RRMM, die zuvor mindestens drei Therapien erhalten haben – darunter ein immunmodulierendes Mittel, einen Proteasom-Inhibitor und einen Anti-CD38-Antikörper – und bei denen unter der letzten Therapie ein Fortschreiten der Erkrankung festgestellt wurde.6 Im August 2023 genehmigte die EK einen Antrag auf eine Änderung vom Typ II für teclistamab, wodurch die Möglichkeit einer reduzierten Dosierungshäufigkeit von 1,5 mg/kg alle zwei Wochen für Patienten geschaffen wurde, die seit mindestens sechs Monaten ein vollständiges Ansprechen (CR) oder besser erreicht haben.7
Teclistamab ist ein „off-the-shelf“ (bzw. gebrauchsfertiger) bispezifischer Antikörper.3,8 Teclistamab, das subkutan verabreicht wird, lenkt T-Zellen über zwei zelluläre Zielmoleküle (BCMA und CD3) um, um das körpereigene Immunsystem zur Bekämpfung von Krebs zu aktivieren.1,3 Teclistamab wird derzeit in mehreren Kombinationsstudien untersucht.5,9,10,11
Bis heute wurden weltweit mehr als 26.000 Patienten mit teclistamab behandelt.12
Eine vollständige Liste der Nebenwirkungen sowie Informationen zu Dosierung und Verabreichung, Kontraindikationen und weiteren Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung von teclistamab finden Sie in der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels unter: https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/tecvayli-epar-product-information_en.pdf.
▼ Gemäß den Vorschriften der EMA für neue Arzneimittel und solche mit bedingter Zulassung unterliegt teclistamab einer zusätzlichen Überwachung.3
Über daratumumab und daratumumab s. c.
Johnson & Johnson ist bestrebt, das Potenzial von daratumumab für Patienten mit Multiplem Myelom im gesamten Spektrum der Erkrankung zu erforschen.
Im August 2012 schlossen Janssen Biotech, Inc., ein Unternehmen von Johnson & Johnson, und Genmab A/S einen weltweiten Vertrag, der Johnson & Johnson eine exklusive Lizenz zur Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von daratumumab gewährt. Seit seiner Markteinführung hat sich daratumumab zu einer grundlegenden Therapie bei der Behandlung des multiplen Myeloms entwickelt und wurde weltweit bereits bei mehr als 748.000 Patienten eingesetzt.13 Daratumumab war der erste gegen CD38 gerichtete Antikörper, der zur subkutanen Verabreichung bei Patienten mit multiplem Myelom zugelassen wurde.5,14 Daratumumab s. c. war zudem das erste injizierbare Onkologiepräparat, das für die Selbstverabreichung durch Patienten mit multiplem Myelom oder deren Pflegepersonen ab der fünften Dosis zugelassen wurde, sofern dies von ihrem medizinischen Fachpersonal als angemessen erachtet wurde und eine entsprechende Schulung stattgefunden hatte.5,15 Daratumumab s. c. ist in einer Kombinationsformulierung mit rekombinanter humaner Hyaluronidase PH20 (rHuPH20) enthalten, der ENHANZE®-Arzneimittelverabreichungstechnologie von Halozyme.5
CD38 ist ein Oberflächenprotein, das unabhängig vom Krankheitsstadium in hoher Konzentration auf Zellen des multiplen Myeloms vorhanden ist.5,16 Daratumumab bindet an CD38 und hemmt das Wachstum der Tumorzellen, was zum Absterben der Myelomzellen führt.5 Daratumumab kann möglicherweise auch Auswirkungen auf normale Zellen haben.5 Daten aus zehn klinischen Phase-III-Studien, sowohl in der Erstlinienbehandlung als auch bei Rezidiven bei allen neu diagnostizierten Patienten mit multiplem Myelom, haben gezeigt, dass auf daratumumab basierende Therapien zu einer signifikanten Verbesserung des progressionsfreien Überlebens und/oder des Gesamtüberlebens führten.17,18,19,20,21,22,23,24,25,26
Weitere Informationen zu daratumumab finden Sie in der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels unter: https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/darzalex-epar-product-information_en.pdf.
Über das multiple Myelom
Das multiple Myelom ist eine komplexe Form von Blutkrebs, die eine bestimmte Art weißer Blutkörperchen betrifft, die sogenannten Plasmazellen, welche im Knochenmark vorkommen.27,28 Beim multiplen Myelom vermehren sich diese bösartigen Plasmazellen unaufhörlich, reichern sich im Körper an und verdrängen normale Blutzellen; zudem verursachen sie häufig Knochenzerstörung und andere schwerwiegende Komplikationen.29,30 In der Europäischen Union wurden im Jahr 2022 schätzungsweise mehr als 35.000 Menschen mit multiplem Myelom diagnostiziert, und mehr als 22.700 Patienten starben.31 Patienten, die mit multiplem Myelom leben, erleben Rückfälle, die mit jeder Therapielinie häufiger auftreten, während die Remissionsphasen zunehmend kürzer werden.32,33,34 Während einige Patienten mit multiplem Myelom anfangs keine Symptome aufweisen, können bei anderen typische Anzeichen und Symptome der Erkrankung auftreten, darunter Knochenbrüche oder Knochenschmerzen, eine niedrige Anzahl roter Blutkörperchen, Müdigkeit, erhöhte Kalziumwerte, Infektionen oder Nierenschäden.35
Über Johnson & Johnson
Wir bei Johnson & Johnson halten Gesundheit für unverzichtbar. Unsere Stärke im Bereich der Innovationen im Gesundheitswesen versetzt uns in die Lage, eine Welt zu gestalten, in der komplexe Krankheiten verhindert, behandelt und geheilt werden, in der Therapien intelligenter und weniger invasiv sind und Lösungen individuell zugeschnitten sind. Dank unserer Expertise in den Bereichen Innovative Medizin und Medizintechnik sind wir in der einzigartigen Lage, heute im gesamten Spektrum der Gesundheitslösungen Innovationen voranzutreiben, um die Durchbrüche von morgen zu ermöglichen und die Gesundheit der Menschheit nachhaltig zu verbessern.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.jnj.com/innovativemedicine/emea/. Folgen Sie uns unter www.linkedin.com/company/jnj-innovative-medicine-emea.
Hinweise zu zukunftsgerichteten Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält „zukunftsgerichtete Aussagen“ im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act von 1995 bezüglich der Produktentwicklung sowie der potenziellen Vorteile und der therapeutischen Wirkung von teclistamab und daratumumab. Der Leser wird darauf hingewiesen, sich nicht auf diese zukunftsgerichteten Aussagen zu verlassen. Diese Aussagen basieren auf den derzeitigen Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Ereignisse. Sollten sich die zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen oder bekannte oder unbekannte Risiken oder Ungewissheiten eintreten, können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den Erwartungen und Prognosen von Johnson & Johnson abweichen. Zu den Risiken und Unwägbarkeiten gehören unter anderem: Herausforderungen und Unwägbarkeiten, die mit der Produktforschung und -entwicklung verbunden sind, einschließlich der Ungewissheit des klinischen Erfolgs und des Erhalts behördlicher Genehmigungen; die Ungewissheit des kommerziellen Erfolgs; der Wettbewerb, einschließlich technologischer Fortschritte, neuer Produkte und Patente von Konkurrenten; die Anfechtung von Patenten; Änderungen im Verhalten und in den Ausgabenmustern der Käufer von Gesundheitsprodukten und -dienstleistungen; Änderungen der geltenden Gesetze und Vorschriften, einschließlich globaler Gesundheitsreformen; und Trends zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen. Eine weitere Liste und Beschreibungen dieser Risiken, Ungewissheiten und anderer Faktoren finden Sie im Jahresbericht von Johnson & Johnson auf Formular 10-K, einschließlich der Abschnitte „Vorsichtshinweis zu zukunftsgerichteten Aussagen“ und „Punkt 1A. Risikofaktoren“ sowie in den nachfolgenden Quartalsberichten von Johnson & Johnson auf Formular 10-Q und anderen bei der Securities and Exchange Commission eingereichten Unterlagen. Kopien dieser Einreichungen sind online unter http://www.sec.gov/, http://www.jnj.com/ oder auf Anfrage bei Johnson & Johnson erhältlich. Johnson & Johnson verpflichtet sich nicht, zukunftsgerichtete Aussagen aufgrund neuer Informationen oder künftiger Ereignisse oder Entwicklungen zu aktualisieren.
Wichtige Suchbegriffe
ENDE
Literaturverzeichnis:
1 Costa L, et al. Teclistamab plus Daratumumab in Relapsed or Refractory Multiple Myeloma. N Engl J Med. 2026;394(8):739-752.
2 Mateos MV, et al. Phase 3 Randomized Study of Teclistamab plus Daratumumab Versus Investigator’s Choice of Daratumumab and Dexamethasone with either Pomalidomide or Bortezomib (DPd/DVd) in patients (pts) with Relapsed Refractory Multiple Myeloma (RRMM): Results of the MajesTEC-3 Study. Mündlicher Vortrag #06. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH); 6 bis 9 Dezember 2025
3 Europäische Arzneimittel-Agentur. TECVAYLI – Zusammenfassung der Produktmerkmale. Verfügbar unter: https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/tecvayli-epar-product-information_en.pdf. Zuletzt abgerufen im Juni 2026.
4 Europäische Arzneimittel-Agentur. DARZALEX – Zusammenfassung der Produktmerkmale des Arzneimittels. Verfügbar unter: https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/darzalex-epar-product-information_en.pdf. Zuletzt abgerufen im Juni 2026.
5 ClinicalTrials.gov. A Study of Teclistamab in Combination With Daratumumab Subcutaneously (SC) (Tec-Dara) Versus Daratumumab SC, Pomalidomide, and Dexamethasone (DPd) or Daratumumab SC, Bortezomib, and Dexamethasone (DVd) in Participants With Relapsed or Refractory Multiple Myeloma (MajesTEC-3). Verfügbar unter: https://clinicaltrials.gov/study/NCT05083169. Zuletzt abgerufen im Juni 2026.
6 Johnson & Johnson.com. Janssen Marks First Approval Worldwide for TECVAYLI®▼(teclistamab) with EC Authorisation of First-in-Class Bispecific Antibody for the Treatment of Patients with Multiple Myeloma. Verfügbar unter: Zuletzt abgerufen im Juni 2026.
7 Johnson & Johnson.com. European Commission Approves Reduced Dosing Frequency for Janssen’s Bispecific Antibody TECVAYLI®▼ (teclistamab). Verfügbar unter: https://www.jnj.com/media-center/press-releases/european-commission-approves-reduced-dosing-frequency-for-janssens-bispecific-antibody-tecvayli-teclistamab. Zuletzt abgerufen im Juni 2026.
8 Moreau P, et al. Teclistamab in Relapsed or Refractory Multiple Myeloma. N Engl J Med. 2022;287(6):494-505.
9 ClinicalTrials.gov. A Study of Teclistamab With Other Anticancer Therapies in Participants With Multiple Myeloma (MajesTEC-2). Verfügbar unter: https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT04722146. Zuletzt abgerufen im Juni 2026.
10 ClinicalTrials.gov. A Study of the Combination of Talquetamab and Teclistamab in Participants With Relapsed or Refractory Multiple Myeloma. Verfügbar unter: https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT04586426. Zuletzt abgerufen im Juni 2026.
11 ClinicalTrials.gov. A Study of Subcutaneous Daratumumab Regimens in Combination With Bispecific T Cell Redirection Antibodies for the Treatment of Participants With Multiple Myeloma. Verfügbar unter: https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT04108195. Zuletzt abgerufen im Juni 2026.
12 Daten in den Akten von J&J. Anzahl der weltweit mit TECVAYLI behandelten Patienten (Stand: März 2026).
13 Daten in den Akten von J&J. Anzahl der weltweit mit DARZALEX® behandelten Patienten (Stand: Dezember 2025).
14 Janssen EMEA. Die Europäische Kommission erteilt die Marktzulassung für DARZALEX® Daratumumab in subkutaner Formulierung für alle derzeit zugelassenen Indikationen der intravenösen Daratumumab-Formulierung. Verfügbar unter: http://www.businesswire.com/news/home/20200604005487/en/European-Commission-GrantsMarketingAuthorisation-for-DARZALEX%C2%AE%E2%96%BC-daratumumab-SubcutaneousFormulation-for-all-CurrentlyApproved-Daratumumab-Intravenous-Formulation-Indications. Zuletzt abgerufen im Juni 2026.
15 Daten in den Akten von J&J. DARZALEX® is the first oncology injectable approved for self-administration by patients or caregivers as of March 2026.
16 Fedele G, et al. CD38 ligation in peripheral blood mononuclear cells of myeloma patients induces release of protumorigenic IL-6 and impaired secretion of IFNy cytokines and proliferation. Mediators Inflamm. 2013;564687.
17 Moreau P, et al. Bortezomib, Thalidomide, and Dexamethasone With or Without Daratumumab Before and After Autologous Stem-Cell Transplantation for Newly Diagnosed Multiple Myeloma (CASSIOPEIA): A Randomised, Open-label, Phase 3 Study. Lancet. 2019;394(10192):29-38.
18 Facon T, et al. MAIA Trial Investigators. Daratumumab Plus Lenalidomide and Dexamethasone for Untreated Myeloma. N Engl J Med. 2019;380(22):2104-2115.
19 Mateos MV, et al. Overall Survival with Daratumumab, Bortezomib, Melphalan, and Prednisone in Newly Diagnosed Multiple Myeloma (ALCYONE): A Randomised, Open-label, Phase 3 Trial. The Lancet. 2020;395(10218):132-141.
20 Dimopoulos MA, et al. APOLLO Trial Investigators. Daratumumab Plus Pomalidomide and Dexamethasone Versus Pomalidomide and Dexamethasone Alone in Previously Treated Multiple Myeloma (APOLLO): An Open-label, Randomised, Phase III Trial. Lancet Oncol. 2021;22(6):801-812.
21 Palladini G, et al. Daratumumab Plus CyBorD for Patients with Newly Diagnosed AL Amyloidosis: Safety Run-in Results of ANDROMEDA. Blood. 2020;2;136(1):71-80.
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32 Bhatt P, et al. Relapsed/Refractory Multiple Myeloma: A Review of Available Therapies and Clinical Scenarios Encountered in Myeloma Relapse. Curr Oncol. 2023;30(2):2322-2347.
33 Hernández-Rivas JÁ, et al. The Changing Landscape of Relapsed and/or Refractory Multiple Myeloma (MM): Fundamentals and Controversies. Biomark Res. 2022;10(1):1-23.
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CP-583164
Juni 2026
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Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.
Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.
Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.
Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.