EMGA sichert CDB eine vorrangige Kreditfazilität in Höhe von 15 Millionen US-Dollar

05.07.2026

LONDON, June 29, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) --  Emerging Markets Global Advisory LLP (EMGA) hat den erfolgreichen Abschluss einer vorrangigen Kreditfazilität in Höhe von 15 Millionen US-Dollar für die Citizens Development Business Finance PLC (CDB) bekanntgegeben. Die Transaktion stellt einen wichtigen Meilenstein für die Stärkung des Finanzsektors in Sri Lanka dar und unterstützt zugleich nachhaltiges Wirtschaftswachstum.

Mit diesem Abschluss unterstreicht EMGA sein langfristiges Engagement in Sri Lanka und trägt gleichzeitig zur Umsetzung der Strategie der CDB bei, den Zugang von Klein- und Mittelunternehmen (KMU) zu Finanzierungen weiter auszubauen sowie ihr Portfolio nachhaltiger Finanzierungen gezielt zu erweitern. Die Kreditfazilität wurde in Zusammenarbeit mit Swedfund, der schwedischen Entwicklungsfinanzierungsinstitution, strukturiert. Swedfund leistet einen wesentlichen Beitrag zur Förderung einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung in Schwellenländern.

Mahesh Nanayakkara, Managing Director und CEO der CDB, erklärte: „Mit dieser Finanzierung stärken wir unsere Möglichkeiten, KMU zu fördern und unsere Initiativen im Bereich nachhaltiger Finanzprodukte weiter voranzutreiben. Damit kann die CDB auch künftig eine führende Rolle bei der Gestaltung einer nachhaltigen Finanzwirtschaft in Sri Lanka übernehmen.“

Sajeev Chakkalakal, Head of Investment Banking und Managing Director bei EMGA, betonte die strategische Bedeutung der Finanzierung: „Wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss dieser Transaktion. Sie unterstützt die langfristige Strategie der CDB, KMU weiter zu fördern und ihr Portfolio nachhaltiger Finanzierungen in Sri Lanka weiterzuentwickeln, und trägt gleichzeitig dazu bei, das Engagement von Swedfund in der Region weiter auszubauen.“

Jeremy Dobson, Head of Operations und Managing Director bei EMGA, ergänzte im Hinblick auf die umfassenderen Auswirkungen: „Nach mehreren schwierigen Jahren für Sri Lanka hat EMGA die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen früh erkannt, um die Finanzierungsbasis der CDB zu stärken und ihre Finanzierungsquellen breiter zu diversifizieren.“

Björn Areskog, Investment Director bei Swedfund, sagte: „Wir investieren, um den Zugang zu Kapital zu verbessern und damit das Wachstum von Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KKMU) zu fördern. Dadurch entstehen zusätzliche Arbeitsplätze vor Ort, höhere Steuereinnahmen sowie ein besserer Zugang zu bezahlbaren Produkten und Dienstleistungen.“

Citizens Development Business Finance PLC (CDB): eine führende Nichtbanken-Finanzinstitution in Sri Lanka, die an der Colombo Stock Exchange notiert ist und deren Schwerpunkt auf nachhaltiger Finanzierung, digitaler Innovation und der Förderung von KMU liegt.

Swedfund ist die Entwicklungsfinanzierungsinstitution (Development Finance Institution, DFI) Schwedens. Sie befindet sich vollständig im Eigentum des schwedischen Staates und hat den Auftrag, Armut zu verringern und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in Schwellenländern zu fördern. Swedfund stellt langfristige Finanzierungen in Form von Eigenkapital, Darlehen und technischer Unterstützung bereit. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere Finanzinstitute, der Energiesektor sowie nachhaltige Unternehmen. Die Organisation legt großen Wert auf die Einhaltung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Standards (ESG), um einen nachhaltigen Entwicklungsbeitrag zu leisten und zugleich verantwortungsvolles sowie inklusives Unternehmenswachstum zu fördern.

Emerging Markets Global Advisory LLP (EMGA) mit Standorten in London und New York unterstützt Finanzinstitute und Unternehmen bei der Aufnahme von Fremd- und Eigenkapital. Das internationale Team von EMGA verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Strukturierung und Umsetzung von Finanzierungstransaktionen in Schwellen- und Frontier-Märkten weltweit. Sri Lanka zählt dabei weiterhin zu den strategisch wichtigen Märkten des Unternehmens. Dank seiner langjährigen Erfahrung in der Kapitalbeschaffung und strategischen Finanzberatung über unterschiedlichste Marktzyklen hinweg festigt EMGA seine Position als eine der führenden spezialisierten Investmentbanken mit Fokus auf Schwellen- und Frontier-Märkte.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an info@emergingmarketsglobaladvisory.com


Nach Bauverzögerung: Bahn öffnet Kernkorridor Hamburg–Berlin mit Einschränkungen

15.06.2026

Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.

Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.

Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.