ZetaDisplay stärkt seine Marktposition in Österreich: Die im Jahr 2023 übernommene Peakmedia digital signage GmbH firmiert künftig unter dem Namen ZetaDisplay Austria. Mit der Umbenennung setzt das Unternehmen den nächsten Schritt der Integration in die internationale ZetaDisplay Gruppe um. Gleichzeitig übernimmt Marcel Schramm die Position des Country Director.
Seit dem Zusammenschluss mit ZetaDisplay entwickelt das Team am Standort Ebbs weiterhin innovative Digital Signage Lösungen für Kunden in der DACH-Region und Osteuropa. Das Leistungsspektrum umfasst strategische Beratung, Software, Hardware-Integration, Content sowie Managed Services. Mit der Umbenennung wird die Integration des österreichischen Standorts in die ZetaDisplay Gruppe weiter vorangetrieben. Gleichzeitig bleibt die lokale Marktpräsenz erhalten und wird mit der internationalen Stärke, dem Know-how und den umfassenden Kompetenzen eines der führenden europäischen Full-Service-Anbieter für Digital Signage verbunden.
Als Nachfolger des Peakmedia-Gründers und bisherigen CEO Jonas Wilhelm übernimmt Marcel Schramm die Leitung von ZetaDisplay Austria. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Technologie- und Kommunikationsbranche sowie über umfassende Expertise in den Bereichen Collaboration Solutions und Digital Signage. In seiner neuen Funktion wird er das Österreich-Geschäft verantworten und Kunden dabei unterstützen, digitale Kommunikation in physischen Räumen zu vereinfachen.
Marcel Schramm, Country Director, ZetaDisplay Austria, erklärt:
„Peakmedia hat sich in Österreich durch enge Kundenbeziehungen, hohe technische Kompetenz und einen klaren Fokus auf messbaren Geschäftsnutzen einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Als Teil von ZetaDisplay profitieren unsere Kunden künftig von der Stärke einer internationalen Unternehmensgruppe und erhalten gleichzeitig die lokale Expertise und persönliche Betreuung, die sie seit Jahren schätzen.
Durch die Kombination der Marktkenntnis von Peakmedia mit den erweiterten Kompetenzen von ZetaDisplay, darunter umfassende Managed Services, internationale Projektabwicklung und unsere eigene Softwareplattform Engage Suite, können wir unseren Kunden heute ein noch umfassenderes End-to-End-Angebot bereitstellen.
Dadurch entsteht eine einzigartige Position im österreichischen Markt. Wir verbinden Technologie, Software und Servicekompetenz, um Unternehmen dabei zu unterstützen, vernetzte Customer Experiences zu schaffen. Gleichzeitig sehen wir großes Wachstumspotenzial in Bereichen wie Retail Media und bauen dabei auf unsere langjährige Erfahrung mit führenden Handelsunternehmen, darunter SPAR, auf.“
Daniel Nergård, CEO von ZetaDisplay, ergänzt:
„Die DACH-Region und Osteuropa zählen zu den strategisch wichtigen Märkten für ZetaDisplay. Mit der Umbenennung von Peakmedia in ZetaDisplay Austria setzen wir unseren Integrationskurs ‘One Zeta’ fort und schaffen die Grundlage für nachhaltiges Wachstum, während wir unseren Fokus weiterhin konsequent auf den Mehrwert für unsere Kunden richten.
Marcels Ernennung erfolgt in einer Phase des kontinuierlichen Wachstums und weiterer Investitionen von ZetaDisplay in Europa. Hierzu zählt der Ausbau der Aktivitäten im Vereinigten Königreich sowie die kontinuierliche Entwicklung des Full-Service Geschäftsmodells in der DACH-Region. “
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Marcel Schramm, Country Director, ZetaDisplay Austria
Telefon: +43 5373 20 555 40
E-Mail: marcel.schramm@zetadisplay.com
Über ZetaDisplay
ZetaDisplay ist ein führender europäischer Anbieter von Digital Signage- und Retail-Media-Lösungen. Das Unternehmen betreibt mehr als 125.000 Screens in über 50 Märkten weltweit. Mit der Kombination aus Technologie, kreativen Inhalten und Datenanalysen ermöglicht ZetaDisplay Unternehmen, ihre Kommunikation in physischen Umgebungen datenbasiert zu steuern, die Wirkung ihrer Maßnahmen zu steigern und neue Umsatzpotenziale zu erschließen.
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.