Die internationale Konferenz der Internationalen Gesellschaft für Kamelidenforschung und -entwicklung (ISOCARD, 2026) wurde im Rechten Alxa-Banner offiziell eröffnet

21.09.2026

Organizing Committee of the International Conference of the International Society for Camelid Research and Development (ISOCARD, 2026)

ALXA, China, Sept. 17, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Am Vormittag des 9. September wurde die Internationale Konferenz der Internationalen Gesellschaft für Kamelidenforschung und -entwicklung (International Conference of the International Society of Camelid Research and Development; ISOCARD, 2026) im Rechten Alxa-Banner offiziell eröffnet. Experten, Wissenschaftler und Vertreter der Industrie aus 21 Ländern weltweit kamen in der „Heimatstadt der Kamelmilch in China“ zusammen, um im Rahmen der „Belt and Road“-Initiative einen intensiven Austausch über aktuelle Themen im Zusammenhang mit der Kamelwissenschaft und der industriellen Entwicklung zu führen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, innovative Fortschritte zu fördern und die qualitativ hochwertige Weiterentwicklung der weltweiten Kamelindustrie voranzutreiben.

Im Rahmen der Eröffnungsfeier verlieh die Internationale Gesellschaft für Kamelidenforschung und -entwicklung (ISOCARD) der Alxa-Liga den Ehrentitel „Welthauptstadt der Kamelmilch“.

Diese sechstägige Konferenz unter dem Motto „Kamelwissenschaft und nachhaltige Entwicklung im Rahmen der ‚Belt and Road‘-Initiative“ wird von der ISOCARD genehmigt und vom Inner Mongolia Research Institute ausgerichtet. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen hochaktuelle Themenbereiche wie die genetische Züchtung von Kamelen, nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken, die Nanokörperforschung, die Entwicklung von Kamelprodukten sowie politische Maßnahmen im Zusammenhang mit der Kamelkultur.

Im Rahmen der Eröffnungszeremonie und der Hauptvorträge hielten namhafte Referenten Vorträge zu Themen wie der aktuellen Lage der chinesischen Kamelindustrie, der Genomforschung an Kamelen und den Anwendungsmöglichkeiten von Nanokörpern. Im Rahmen der Veranstaltung erfolgte zudem die offizielle Zulassung der regionalen öffentlichen Marke „Alxa Camel Milk“, die Vorstellung neuer Unternehmensprodukte sowie die Unterzeichnung bedeutender Projekte. Es wurde ein spezielles interaktives Austauschmodul zur Kamelindustrie entlang der Seidenstraße konzipiert, um die Verknüpfung von wissenschaftlicher Forschung und industriellem Wandel zu fördern.

Im Anschluss daran standen auf der Konferenz thematische Diskussionen zu den Themen „Erforschung und Nutzung genetischer Ressourcen von Kamelen“, „Gesundheit und Wohlergehen von Kamelen“, „Produktionsmanagement bei Kamelen und Anwendungen von Nanokörpern“ sowie das Graduiertenforum „New Silk Road Camel Source“ auf dem Programm. Im Rahmen der Konferenz unternahmen die Teilnehmer zudem Exkursionen in die Wüste Badain Jaran, die zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, sowie zu einem hochproduktiven Kamelmilch-Produktionsstandort in der Inneren Mongolei, um sich dort ein Bild von der Praxis zu machen. Gleichzeitig fanden traditionelle kulturelle Veranstaltungen wie das Nadam-Fest und Kamel-Polo-Spiele statt, die einen umfassenden Einblick in die einzigartige Kamelkultur boten.

CONTACT: Kontaktperson: Hr. Hao, Tel: 86-10-63074558

Bundesrat stärkt Apotheken mit neuen Befugnissen bei Prävention und Therapie

15.06.2026

Apotheken in Deutschland erhalten deutlich mehr Handlungsspielraum: Der Bundesrat hat eine Reform der schwarz-roten Koalition passieren lassen, die die Rolle der Offizinen im Gesundheitswesen spürbar aufwertet. Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung zu stärken, Wartezeiten in Arztpraxen zu reduzieren und Prävention sowie Früherkennung auszubauen. Das Paket war zuvor bereits vom Bundestag beschlossen worden.

Kern der Reform ist ein erweitertes Leistungsangebot in Apotheken. Künftig sollen dort zusätzliche Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen möglich sein, etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Angeboten rund um das Rauchen. Apotheken können damit stärker als bisher in der Prävention ansetzen und Risiken identifizieren, bevor es zu manifesten Erkrankungen kommt.

Auch im Impfbereich werden die Kompetenzen ausgeweitet. Neben den bereits etablierten Grippe- und Corona-Impfungen dürfen Apotheken künftig alle Schutzimpfungen mit sogenannten Totimpfstoffen anbieten, darunter etwa Tetanus. Ergänzend werden Blutabnahmen erlaubt, etwa um Medikamentenwirkungen zu kontrollieren. Damit rücken Apotheken näher an klassische ärztliche Tätigkeitsfelder heran, ohne diese vollständig zu ersetzen.

Besonders sensibel ist die neue Möglichkeit, in eng begrenzten Fällen verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Verordnung abzugeben. Erlaubt ist künftig die einmalige Ausgabe der kleinsten Packungsgröße auf Selbstzahlerbasis, wenn ein Arzneimittel seit längerem eingenommen wird und die Fortführung der Therapie keinen Aufschub erlaubt. Die Regelung soll Versorgungslücken schließen, etwa wenn ein Rezept nicht rechtzeitig vorliegt, und bleibt zugleich strikt begrenzt, um Missbrauch zu vermeiden.