PEKING, June 30, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Wie auf der Pressekonferenz zur Global Digital Economy Conference 2026 (GDEC 2026) am 25. Juni bekannt gegeben wurde, findet die Konferenz vom 2. bis 5. Juli statt. Unter dem Motto „Aufbau digitalfreundlicher Städte – digitale Intelligenz ohne Grenzen“ wird der Schwerpunkt auf zentralen Themen in Schlüsselbereichen wie künstlicher Intelligenz, digitaler Governance und Datenelementen liegen. Mit fast 40 hochrangigen Delegationen und über 1.000 namhaften Gästen aus aller Welt zielt die Konferenz darauf ab, den Austausch über Errungenschaften im Bereich der digitalen Innovation sowie das gegenseitige Vertrauen in die digitale Governance zu fördern und dem weltweiten Publikum ein ganz neues digitales Erlebnis zu bieten.
Wie bekannt wurde, wurde die diesjährige Konferenz auf ein „1+1+N“-Konzept umgestellt, das aus einer Eröffnungszeremonie, einem Hauptforum – dem „Globalen Dialog zum Aufbau digitalfreundlicher Städte“ – und N thematischen Foren sowie einer ganzjährigen Veranstaltungsreihe besteht.
Im Rahmen der Hauptsession finden über 50 thematische Foren statt, die sich eng an zwei Schwerpunktthemen orientieren: „Industrielle Digitalisierung“ und „AI+“. Diese Foren werden zentrale Bereiche entlang der gesamten Wertschöpfungskette abdecken, darunter den internationalen digitalen Handel und die digitale Wirtschaft, die Förderung digitaler Fachkräfte, die Kommerzialisierung von Datenelementen, die globale digitale Governance sowie zukunftsweisende Branchen. Damit entsteht eine zentrale Austauschplattform, die Politik, Technologien, Industrie und Kapital unter einem Dach vereint.
Im Rahmen der Konferenz wird eine Plattform für „Erstvorstellungen und Markteinführungen“ ins Leben gerufen, deren Schwerpunkt auf Schlüsselbereichen wie großen KI-Modellen, Robotik und intelligenter Fertigung liegt. Auf der Messe werden zahlreiche neue Technologien und Produkte aus dem In- und Ausland vorgestellt, darunter World Models, humanoide Roboter und eigenentwickelte Full-Stack-Simulationstechnologien, um den weltweiten Einsatz fortschrittlicher Technologien zu fördern.
Gleichzeitig wird im Rahmen der Konferenz auch eine „Erlebniswoche digitale Wirtschaft“ stattfinden, bei der im Pekinger Stadtteil Longfu-Tempel ein thematischer digitaler „Trend“-Markt entsteht, der mithilfe der Digital-Twin-Technologie Online- und Offline-Konsumszenarien miteinander verbindet. Im Rahmen der Konferenz wurden spezielle Rundgänge zu den Themen digitale Kultur und Tourismus geplant, darunter die „Yizhuang-Tour zur humanoiden Roboterindustrie“ und die „Chaoyang-Tour zur Integration von Kultur, Sport, Digitalisierung und künstlicher Intelligenz“, die es der Öffentlichkeit ermöglichen, die Errungenschaften der digitalen Wirtschaft hautnah zu erleben. Darüber hinaus umfasst die Konferenz Sonderevents und Aktivitäten wie den „AIGC für zukünftige globale Herausforderungen“ und die „Fachmesse für die digitale Wirtschaft“ und bietet damit ein umfassendes Erlebnis, das Konferenzen, Ausstellungen, Wettbewerbe und Shows miteinander verbindet.
Liu Weiliang, Deputy Director des Amtes für Wirtschaft und Informationstechnologie der Stadt Beijing, erklärte, dass die diesjährige Konferenz darauf ausgerichtet sei, ihre internationale Präsenz und die Vernetzung globaler Ressourcen zu stärken, und dass man bestrebt sei, eine engere und umfassendere internationale Zusammenarbeit mit einer offeneren Haltung und pragmatischeren Maßnahmen zu fördern.
Quelle: Global Digital Economy Conference 2026
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.