Präsidentin Lin Hui besucht mit einer Delegation die Fachmesse „The smarter E Europe“ (Intersolar Europe)
MÜNCHEN, July 05, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Lin Hui, Präsidentin der Handelskammer Shenzhen, besuchte am 23. Juni gemeinsam mit einer Delegation München, um an der „The smarter E Europe“ (Intersolar Europe) – Europas führender Fachmesse für die neue Energiewirtschaft – teilzunehmen. Ziel des Besuchs war es, den Austausch zwischen Shenzhen und Europa zu vertiefen und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit in den Bereichen Photovoltaik, Energiespeicherung und nachhaltige Energieentwicklung zu erschließen.

Präsidentin Lin Hui bei der EUPD Research Global EPC Awards Ceremony & Networking Event
The smarter E Europe zählt zu den weltweit führenden Fachmessen für die neue Energiewirtschaft. Führende Unternehmen aus den Bereichen Photovoltaik, Energiespeicherung, Energiemanagement und Elektromobilität kommen dort zusammen, um Innovationen voranzutreiben und internationale Partnerschaften zu stärken.
Während ihres Aufenthalts führte Präsidentin Lin Hui gemeinsam mit der Delegation Gespräche mit führenden europäischen Unternehmen und Branchenverbänden. Im Mittelpunkt standen die Entwicklungen auf den Energiemärkten, technologische Innovationen sowie Perspektiven für eine künftige Zusammenarbeit.
Intensivierung des Branchenaustauschs
Im Rahmen der Reise besuchte die Delegation mehrere führende Unternehmen der europäischen Branche für neue Energien.
Bei BRC Solar standen die Optimierung dezentraler Photovoltaiksysteme, leistungselektronische Komponenten auf Modulebene sowie deren Einsatz im europäischen Markt im Mittelpunkt der Gespräche. Darüber hinaus wurden mögliche Ansätze für eine künftige Zusammenarbeit erörtert.
Im Austausch mit ATMOCE ging es um Energiespeichersysteme für Privathaushalte, intelligente Energielösungen sowie aktuelle Trends im europäischen Markt für saubere Energie. Die Delegation erhielt dabei wertvolle Einblicke in Produktinnovationen und spezifische Marktanforderungen.
Bei Enpal, Deutschlands führendem Anbieter erneuerbarer Energielösungen für Privathaushalte, informierte sich die Delegation über integrierte Energielösungen für den Heimgebrauch, das Geschäftsmodell zur Installation von Photovoltaikanlagen sowie digitale Konzepte für das Energiemanagement. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern Unternehmen aus Shenzhen wertvolle Impulse für ihren Markteintritt in internationale Märkte.
Ausbau der internationalen Zusammenarbeit
Präsidentin Lin Hui und die Delegation trafen zudem mit Vertretern des Organisationsteams der The smarter E Europe zusammen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Weiterentwicklung der Messeplattform, die Zusammenarbeit innerhalb der Branche sowie künftige Chancen für Unternehmen aus Shenzhen auf dem europäischen Markt für neue Energien.
Beide Seiten waren sich einig, dass die weltweit beschleunigte Energiewende weiterhin erhebliches Potenzial für die Zusammenarbeit zwischen China und Europa eröffnet. Zugleich bekräftigten sie ihre Absicht, die Zusammenarbeit durch einen intensiveren wirtschaftlichen Austausch, den Ausbau von Branchennetzwerken, internationale Fachveranstaltungen sowie einen verstärkten Ressourcenaustausch weiter zu vertiefen und damit die nachhaltige Entwicklung der neuen Energiewirtschaft zu fördern.
Darüber hinaus traf die Delegation Vertreter europäischer Energieforschungseinrichtungen, Branchenexperten und Unternehmensvertreter, um sich aus erster Hand über die europäische Energiepolitik, aktuelle Marktentwicklungen und Branchentrends zu informieren. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern Unternehmen aus Shenzhen wertvolle Marktinformationen für die Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten in Europa.
Unterstützung von Unternehmen aus Shenzhen bei der Erschließung internationaler Märkte
Präsidentin Lin Hui betonte, dass Europa im Bereich der neuen Energien über umfangreiche Erfahrungen in der Politikgestaltung, technologischen Innovation und Marktanwendung verfüge. Shenzhen wiederum verfüge über besondere Stärken in Forschung und Entwicklung, moderner Fertigung sowie leistungsfähigen industriellen Lieferketten.
Sie erklärte, dass die Handelskammer Shenzhen ihre Partnerschaften mit europäischen Branchenorganisationen, internationalen Messeplattformen und führenden Unternehmen weiter ausbauen werde. Ziel sei es, Unternehmen aus Shenzhen einen besseren Zugang zu globalen Märkten zu eröffnen, die internationale Zusammenarbeit zu vertiefen und ihre Wettbewerbsfähigkeit im Ausland nachhaltig zu stärken.
Am Abend des 23. Juni nahm Präsidentin Lin Hui zudem auf Einladung am EUPD Research Global EPC Awards Ceremony & Networking Event teil. Dort traf sie Vertreter europäischer Branchenverbände, Energieunternehmen und Geschäftspartner und erweiterte das internationale Kooperationsnetzwerk der Handelskammer weiter.
Auch künftig wird die Handelskammer Shenzhen ihre internationalen Branchenpartnerschaften weiter ausbauen, die Beteiligung von Unternehmen aus Shenzhen an der globalen Zusammenarbeit im Bereich der neuen Energien fördern und dazu beitragen, Shenzhen als international wettbewerbsfähigen Standort der Branche für neue Energien weiter zu stärken.
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.