BDStar veranstaltet Ecosystem Partner Conference 2026 in München

21.09.2026

BDStar

MÜNCHEN, Sept. 17, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Kürzlich fand die BDStar Ecosystem Partner Conference 2026 erfolgreich in München statt. Ziel der Veranstaltung war es, den Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern und ein stärkeres industrielles Ökosystem aufzubauen. Kunden, Vertriebspartner und Kooperationspartner aus zahlreichen Ländern nahmen an der Konferenz teil.

Unter dem Motto „Ecosystem Synergy for Intelligent Evolution“ stellte BDStar seine iLDB®-Strategie sowie Anwendungen und Entwicklungspläne für GNSS Services vor und führte Schulungen für Vertriebspartner durch. Darüber hinaus tauschte sich BDStar mit den Teilnehmern intensiv über eine engere Zusammenarbeit und die Stärkung des Ökosystems aus.

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Ru Xin Zhou, Gründer und Vorstandsvorsitzender von BDStar, erklärte, dass die Internationalisierung eine zentrale Strategie des Unternehmens sei. BDStar werde seine Investitionen in den globalen Märkten weiter ausbauen und lokale Teams aufbauen, um Kunden weltweit nicht nur bessere Produkte, sondern auch besseren Service und Support zu bieten.

Darüber hinaus nahm BDStar an der INTERGEO 2026 in München teil und präsentierte GNSS-Chips, -Module, -Antennen und -Services sowie Chip-Cloud GNSS Solutions für verschiedene Anwendungsbereiche.

Kontakt:
Nieves Zhang
BDStar@BDStar.com


WIdO-Analyse: Prävention könnte Hunderttausende Demenzerkrankungen verhindern

15.06.2026

Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.

Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.

Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.

Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.