Das Unternehmen will Finanzen, Lieferkette, Personalwesen und Vertrieb mithilfe von KI-Agenten neu gestalten, die operative Abläufe übernehmen und somit Freiraum für strategische, menschliche Entscheidungsfindung schaffen
MIAMI, June 30, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Im komplexen Geschäftsumfeld von heute entsteht ein strategischer Vorteil aus der Fähigkeit, Veränderungen effizient und wirksam zu antizipieren, ihre Auswirkungen zu modellieren und entschlossen zu handeln. Die Agilität von Unternehmen wird jedoch immer wieder dadurch beeinträchtigt, dass sie 1) auf arbeitsintensive, zeitaufwendige Tätigkeiten wie Datenanalyse angewiesen sind und 2) auf überholte Prozesse zurückgreifen, die entstanden sind, um die Einschränkungen isolierter Systeme, fragmentierter Daten und voneinander entkoppelter Geschäftsabläufe zu überwinden. Die richtige KI kann diesen Kreislauf durchbrechen – eine KI, die unternehmensweit stark integriert ist und auf Fachwissen basiert, das den Kontext schafft, den Agenten benötigen, um wirksam zu sein. Diese Art von KI bietet die Chance, das heutige Modell neu zu gestalten, um Kosten zu senken und nachhaltiges Wachstum zu fördern. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, hat Anaplan, ein weltweit führender Anbieter von KI-gestützter Szenarioplanung und Analyse, heute Agentic Enterprise vorgestellt.
Anaplans Agentic Enterprise ist ein integriertes Betriebsmodell, das zentrale Unternehmensfunktionen neu gestaltet, indem KI-Agenten operative Abläufe übernehmen und Menschen so den Freiraum geben, sich auf strategische Entscheidungsfindung zu konzentrieren. Es basiert auf einer gemeinsamen Rechen- und Datengrundlage, die unternehmensweit als einheitliche, auditierbare Source of Truth dient. Anaplan ist besonders gut positioniert, Agentic Enterprise zu realisieren, weil das Unternehmen:
Anaplan wird ein Portfolio agentenbasierter Lösungen für Finanzen, Lieferkette, Vertrieb und Personalwesen bereitstellen. Der erste Schwerpunkt des Unternehmens liegt darauf, bis Oktober dieses Jahres ein umfassendes Set skillbasierter Agenten für den Finanzbereich bereitzustellen. Diese Agenten bieten Automatisierungs-, Unterstützungs- und Beratungs-Skills für die wichtigsten Funktionen des Finanzbereichs, darunter FP&A, Treasury, Finanzprozesse, Beschaffung, Controlling, Steuern, Audit, Systeme, Risikomanagement, Investor Relations und Corporate Development. Anaplans Agentic Enterprise vereint das Beste aus Menschen und Agenten und ermöglicht es Unternehmen, eine effizientere und leistungsfähigere Organisation mit geringerem Aufwand zu betreiben.
Die fundierte Fachexpertise des Unternehmens wird durch die Unterstützung ausgewählter CFOs aus Fortune-1000-Unternehmen ergänzt, die als Agentic Co-Development Partners fungieren. Diese Führungskräfte tragen zur Ausgestaltung der agentenbasierten Vision von Anaplan bei, indem sie strategische Impulse, Geschäftsanforderungen aus der Praxis und laufendes Feedback liefern, damit die Agenten des Unternehmens für den Finanzbereich die komplexen Anforderungen moderner Unternehmen erfüllen.
Anaplan geht davon aus, bis Ende des Jahres vollständige Suiten domänenspezifischer, skillbasierter Agenten für Lieferkette, Personalwesen und Vertrieb bereitzustellen. „Anaplans agentenbasiertes Framework, seine Funktionen und seine Gesamtvision sind äußerst beeindruckend und dürften mehrere zentrale Anforderungen unserer Kunden adressieren. Das Unternehmen ist besonders gut positioniert, Organisationen dabei zu unterstützen, die Arbeit zentraler Unternehmensfunktionen im Sinne größerer Effizienz und Wirksamkeit neu zu denken“, so Ed Majors, Global Anaplan Lead Alliance Partner bei Deloitte.
Das Agentic-Enterprise-Framework basiert auf der offenen Plattform von Anaplan. „Wir setzen auf ein offenes Ökosystem über Hyperscaler, LLMs, Cloud-Datenebenen und sich weiterentwickelnde agentenbasierte Frameworks hinweg“, erklärt Adam Thier, Chief Product and Technology Officer bei Anaplan.
Anaplans Agentic Enterprise wird auf Amazon Bedrock bereitgestellt und ermöglicht es Organisationen, KI über zentrale Unternehmensfunktionen hinweg mit der Zuverlässigkeit, Sicherheit und Performance in den operativen Betrieb zu bringen, die Unternehmenskunden benötigen. Die Bereitstellung spiegelt die ausgebaute Zusammenarbeit zwischen Anaplan und AWS wider, die darauf ausgerichtet ist, messbare KI-Wirkung in großem Maßstab zu erzielen.
Über Anaplan
Anaplan ist eine führende KI-gestützte Plattform für Szenarioplanung und Analyse, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre Entscheidungsfindung im komplexen Geschäftsumfeld von heute zu optimieren, damit sie Wettbewerb und Markt einen Schritt voraus sind. Unsere Plattform schafft Vernetzung und Zusammenarbeit über organisatorische Silos hinweg und macht auf intelligente Weise zentrale Erkenntnisse sichtbar, damit Unternehmen genau dann die richtigen Entscheidungen treffen können, wenn es darauf ankommt. Mehr als 2.600 globale Marken planen mit Anaplan. Weitere Informationen finden Sie unter www.anaplan.com.
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.