จิ๊กซอว์ใหม่ของกรุงเทพในตลาดลักซ์ชัวรี: เมื่อ Watch Week กลายเป็นแม่เหล็กนักสะสมนาฬิกา

05.07.2026


สยามพารากอนเดินหน้าตอกย้ำภาพลักษณ์ในฐานะ “global luxury destination” ด้วยการจัดงาน "Siam Paragon Bangkok Watch Week 2026" เป็นปีที่สอง ระหว่างวันที่ 22-27 กันยายน 2026 โดยวางตำแหน่งงานให้เป็นหนึ่งในเวทีเฉลิมฉลองศิลปะและวัฒนธรรมการทำนาฬิกาชั้นสูงที่สำคัญที่สุดในเอเชียตะวันออกเฉียงใต้ งานปีนี้ดึงแบรนด์นาฬิกาชั้นนำของโลกเข้าร่วมมากกว่า 45 แบรนด์ เพิ่มขึ้นกว่า 50% เมื่อเทียบกับงานเปิดตัวครั้งแรกในปี 2025 สะท้อนแรงดึงดูดของกรุงเทพในฐานะตลาดและฮับกิจกรรมสำหรับกลุ่มลูกค้าลักซ์ชัวรีระดับสากล

การเติบโตของจำนวนแบรนด์สะท้อนให้เห็นถึงบทบาทที่เปลี่ยนไปของกรุงเทพจากเมืองท่องเที่ยวและช้อปปิง มาสู่การเป็นศูนย์รวม “วัฒนธรรมนาฬิกา” ของภูมิภาค งานครั้งนี้คาดว่าจะดึงดูดนักสะสมนาฬิกานานาชาติมากกว่า 400 ราย และผู้เข้าชมรวมกว่า 40,000 คนตลอดหกวัน โดยสยามพารากอนใช้พื้นที่อีเวนต์เพื่อผสมผสานนิทรรศการเฉพาะทาง โชว์เคสพิเศษ และกิจกรรมเชิงประสบการณ์ที่ออกแบบมาเพื่อเชื่อมต่อแบรนด์ ผู้ผลิตอิสระ และนักสะสมเข้าด้วยกันอย่างใกล้ชิด

หัวใจสำคัญของงานปี 2026 คือความร่วมมือเชิงกลยุทธ์กับ Fondation de la Haute Horlogerie (FHH) องค์กรชั้นนำระดับโลกด้านการส่งเสริมวัฒนธรรมการทำนาฬิกา ซึ่งจะนำ “The Symposium” มาจัดในกรุงเทพอย่างเป็นทางการ ความร่วมมือนี้ช่วยยกระดับงานจากอีเวนต์เชิงพาณิชย์ไปสู่เวทีแลกเปลี่ยนองค์ความรู้และสนทนาว่าด้วยศิลปะ เทคนิค และแนวโน้มของอุตสาหกรรมนาฬิกาโลก สร้างจุดขายที่ต่างจากงานแสดงสินค้าแบบดั้งเดิมในภูมิภาค

สำหรับสยามพารากอน การผลักดัน Bangkok Watch Week ให้เติบโตทั้งด้านขนาดและคุณภาพ เป็นส่วนหนึ่งของยุทธศาสตร์ระยะยาวในการรักษาตำแหน่งจุดหมายปลายทางลักซ์ชัวรีอันดับต้น ๆ ในใจนักท่องเที่ยวทั้งไทยและต่างชาติ ในขณะที่อุตสาหกรรมค้าปลีกระดับบนเผชิญการแข่งขันจากเมืองอื่นในภูมิภาค การดึงคอมมูนิตี้เฉพาะทางอย่างกลุ่มนักสะสมนาฬิกาให้เข้ามารวมตัวกันในกรุงเทพช่วยเสริมทั้งอำนาจต่อรองกับแบรนด์ และเพิ่มมูลค่าต่อระบบเศรษฐกิจท่องเที่ยวและไลฟ์สไตล์ของเมืองโดยรวม

Bayerns Grenzraum als Chancenregion: Regierung stellt Heimatstrategie 2033 vor

15.06.2026


Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.

Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.

Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.

Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.