
ชุมชนพัทยารวมตัวจัดแคมเปญ “SAVE PATTAYA” ที่ลานกิจกรรมสีน้ำเงิน ท่าเรือบาลีฮาย เมื่อวันที่ 3 กรกฎาคม เพื่อตอบโต้นำเสนอของรายการโทรทัศน์หนึ่งที่ถูกมองว่าทำให้ภาพลักษณ์เมืองท่องเที่ยวเสียหาย ทั้งชาวเมือง ผู้ประกอบการ นักการเมืองท้องถิ่น ผู้ให้บริการขนส่งสาธารณะ และเครือข่ายภาคประชาสังคมเข้าร่วมอย่างคึกคัก โดยผู้จัดระบุว่า เป้าหมายหลักคือปกป้องชื่อเสียงของพัทยาในฐานะจุดหมายปลายทางด้านการท่องเที่ยวระดับนานาชาติจากการเหมารวมและคำอธิบายที่อาจนำไปสู่ความเข้าใจผิดในสายตาสาธารณะและนักท่องเที่ยวต่างชาติ
ผู้เข้าร่วมแคมเปญประกาศจุดยืนร่วมกันว่า พัทยา “ไม่ใช่เมืองเถื่อน” และ “ไม่มีมาเฟียครองเมือง” พร้อมย้ำว่าการเมืองท้องถิ่นในพัทยาไม่ได้ถูกจดจำด้วยความรุนแรง การเลือกตั้งในพื้นที่ที่ผ่านมาเป็นไปด้วยความสงบเรียบร้อย แกนนำหลายคนเรียกร้องให้ผู้ดำเนินรายการและบุคคลที่เกี่ยวข้อง โดยเฉพาะสิรโทษ คล้ามไพบูลย์ นักวิจารณ์การเมือง ออกมาขอโทษต่อชาวพัทยาอย่างเป็นทางการต่อถ้อยคำหรือการนำเสนอที่เชื่อว่ากระทบต่อภาพรวมของเมือง
บนเวทีมีการเน้นย้ำให้สาธารณชนและสื่อมวลชนแยกแยะระหว่าง “ข้อเท็จจริง” กับ “ความคิดเห็น” โดยอ้างอิงรายงานของสยามชน นิวส์ ที่ระบุว่า ผู้จัดงานกระตุ้นให้คนทั่วไปมองเห็นความเป็นเมืองท่องเที่ยวสากลของพัทยา และไม่ตัดสินภาพรวมจากคอนเทนต์หรือคอมเมนต์เพียงบางส่วน ผู้ปราศรัยสะท้อนความกังวลว่าการติดป้ายกำกับพัทยาในเชิง “เมืองไม่มีขื่อแป” หรือ “เมืองมาเฟีย” อาจส่งผลต่อความเชื่อมั่นของนักลงทุนและนักท่องเที่ยว ซึ่งเป็นฐานรายได้สำคัญของเศรษฐกิจท้องถิ่น
แม้ประเด็นที่จุดกระแส SAVE PATTAYA จะมาจากความไม่พอใจต่อเนื้อหาในสื่อ แต่การแสดงออกของชาวพัทยาเป็นไปอย่างสงบเรียบร้อย ตำรวจ สถานีตำรวจภูธรเมืองพัทยาถูกส่งกำลังเข้ามาดูแลความปลอดภัยและอำนวยความสะดวกให้กับผู้ชุมนุม เพื่อให้การรวมตัวเป็นไปตามกฎหมายและไร้เหตุปะทะ เหตุการณ์จบลงโดยไม่มีรายงานเหตุวุ่นวาย สะท้อนความพยายามของทุกฝ่ายในการรักษาสมดุลระหว่างเสรีภาพในการแสดงออกของสื่อกับสิทธิของชุมชนท้องถิ่นในการปกป้องชื่อเสียงของเมืองของตนเอง

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.