Hong Kong Customs Arrests Seven in Crackdown on Alleged Fake ‘Original’ Phone Screens

05.07.2026


Hong Kong Customs arrested seven men after a series of raids on mobile phone repair shops accused of misleading customers by selling counterfeit or generic components as brand-new original screens. The enforcement action, carried out between June 26 and June 29 with assistance from trademark holders, focused on outlets in Mong Kok, Tuen Mun and Yuen Long, according to statements from the department.

Investigators said some shops promoted screen replacement services at prices significantly below official repair charges, claiming to install full-price, new original displays. Undercover officers posing as customers were allegedly quoted between HK$1,000 and HK$2,000 for "original" screens, roughly half the about HK$2,500 charged through official channels, but were instead supplied with non-original or suspected counterfeit parts.

During the operation, Customs officers seized a batch of mobile phone components bearing suspected forged trademarks, including screens, batteries and back-glass panels. The seven arrested store employees, aged between 23 and 53, are suspected of applying false trade descriptions in the provision of repair services and of possessing goods with forged trademarks for commercial purposes, in possible contravention of Hong Kong’s Trade Descriptions Ordinance. All have been released on bail pending further investigation.

Customs officials warned that some businesses may be exploiting consumers’ limited technical knowledge and the practical difficulty of inspecting internal parts after repairs, using lookalike or non-original components to maximise profit. The department reminded traders that selling counterfeit goods and applying false descriptions are serious offences. On conviction under the Trade Descriptions Ordinance, offenders face a maximum penalty of a HK$500,000 fine and five years’ imprisonment. Consumers were advised to use reputable repair providers and to consult trademark owners or their agents if they have doubts about the authenticity of products or parts.

Bayerns Grenzraum als Chancenregion: Regierung stellt Heimatstrategie 2033 vor

15.06.2026


Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.

Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.

Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.

Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.