
Export Development Canada (EDC) และธนาคารเพื่อการส่งออกและนำเข้าแห่งประเทศไทย (EXIM Thailand) ลงนามบันทึกความเข้าใจ (MOU) ในกรุงเทพฯ เพื่อยกระดับความร่วมมือด้านการค้าและการลงทุนระหว่างแคนาดาและไทย พร้อมทั้งขยายความร่วมมือไปทั่วภูมิภาคเอเชียแปซิฟิก ข้อตกลงดังกล่าวเกิดขึ้นในปีที่ทั้งสองประเทศฉลองครบรอบ 65 ปีความสัมพันธ์ทางการทูต สะท้อนการขยับเชิงยุทธศาสตร์ของทั้งสองฝ่ายต่อภูมิภาคที่มีบทบาทเพิ่มขึ้นในซัพพลายเชนโลก
MOU ฉบับนี้วางกรอบความร่วมมือระหว่างสองสถาบันการเงินเพื่อการพัฒนา ซึ่งจะสนับสนุนโครงการในทั้งสองประเทศและในตลาดเอเชียแปซิฟิก โดยเน้นการร่วมมือในสาขาที่ทั้งสองฝ่ายมีศักยภาพและเป็นที่ต้องการของตลาดโลก ภายใต้ข้อตกลง EDC และ EXIM Thailand จะร่วมกันสำรวจโอกาสด้านการจัดหาเงินทุน แลกเปลี่ยนข่าวกรองตลาด และอำนวยความสะดวกให้บริษัทจากแคนาดาและไทยเชื่อมต่อและทำธุรกิจร่วมกัน
ความร่วมมือมุ่งไปที่ภาคเศรษฐกิจเป้าหมาย เช่น เกษตรและอาหาร เทคโนโลยีสะอาดและการเปลี่ยนผ่านด้านพลังงาน อุตสาหกรรมดิจิทัล การผลิตขั้นสูง และแร่ธาตุสำคัญ ซึ่งล้วนเป็นห่วงโซ่การผลิตที่กำลังดึงดูดเม็ดเงินลงทุนทั่วโลก ข้อตกลงยังครอบคลุมการแบ่งปันองค์ความรู้ด้านการพัฒนาที่ยั่งยืน การบริหารความเสี่ยง และการเงินที่คำนึงถึงความยั่งยืน ซึ่งมีบทบาทเพิ่มขึ้นในเกณฑ์การปล่อยสินเชื่อและการตัดสินใจลงทุนของสถาบันการเงินข้ามชาติ
สำหรับแคนาดา ความร่วมมือกับ EXIM Thailand ช่วยสนับสนุนกลยุทธ์การกระจายความเสี่ยงทางการค้า และยกระดับการมีส่วนร่วมทางเศรษฐกิจในเอเชียแปซิฟิก ซึ่งกำลังกลายเป็นตลาดสำคัญยิ่งขึ้นสำหรับผู้ส่งออกและนักลงทุนแคนาดา ขณะเดียวกัน ไทยได้รับช่องทางเสริมในการเข้าถึงแหล่งเงินทุนและข้อมูลตลาดจากหนึ่งในสถาบันการเงินเพื่อการส่งออกรายใหญ่ของโลก เพิ่มศักยภาพให้ผู้ประกอบการไทยในห่วงโซ่คุณค่าใหม่ ๆ ที่ต้องใช้เทคโนโลยีและเงินลงทุนสูง

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.