
台北市正把手搖飲變成一場減塑實驗。台北市環保局宣布,自7月2日至12月31日攜手連鎖飲料品牌「迷客夏」與「TEA TOP」,在台北市共46家門市推出「周四自備環保杯10元優惠」活動。消費者每逢週四自備環保杯至指定門市購買飲品,除原本業者依法須提供的每杯5元價差外,還可獲得環保局加碼5元補貼,等於單杯現折10元,每家門市每日限量50杯,且不適用寄杯服務。
此次合作建立在中央既有管制架構之上。依環境部現行「一次用飲料杯限制使用對象及實施方式」規定,連鎖飲料店必須對自備飲料杯的消費者提供至少5元優惠。環保局指出,政策上路以來,自備杯使用率逐年提高,顯示民眾對減塑行動的接受度在升溫;透過地方政府加碼補貼與品牌合作,有望進一步放大政策效果,將「自備杯」從少數人的選擇推向日常消費標準配備。
北市先前已進行過小規模試水溫。環保局資源循環管理科長林鈺惠表示,去年9月18日至10月9日,曾與茶湯會、Mr.Wish鮮果茶專家、快樂檸檬、鬍子茶及Moomoo牧牧等5個品牌、共18家門市合作,首次推出自備環保容器優惠活動,短短活動期間累積帶動4,385杯次自備容器使用量。今年擴大到兩大連鎖品牌、46家門市,環保局預估可吸引約5萬杯次使用,意味著約5萬個一次性飲料杯可望被取代,對減少廢棄物與資源消耗帶來更可觀的累積效益。
為提高參與誘因,北市也把減塑行為納入數位回饋機制。環保局表示,民眾可在「悠遊付App」登錄「減塑EasyLife」活動並綁定手機條碼載具,購買飲料時自備杯並索取雲端發票,在享有現場5元或10元價差的同時,還可在App中累積額外回饋。官方希望透過公私協力與金流、票證平台串聯,讓民眾在「環保」與「省錢」之間不必二選一,而是以小額、頻繁的經濟誘因,推動生活習慣長期改變。
環保局強調,永續生活可以從小動作開始;就台北這波加碼方案而言,關鍵不在於單杯折扣金額,而是能否把自備容器變成穩定且可預期的行為模式。隨著更多連鎖品牌與門市參與,北市將在未來數月內檢視實際杯次與減量成效,作為後續是否再擴大合作、調整補貼設計的依據。

Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.