懷舊裝潢與經典西餐難抵成本壓力 雅士餐廳宣布月底結業

05.07.2026


在新一輪結業潮下,香港新界粉嶺再失一間具代表性的老店。位於粉嶺聯和墟和豐街、開業約45年的西餐廳「雅士餐廳」,將於7月31日結束營業。多名店員向本地媒體證實,結業主因是業主提出加租,令經營壓力難以負擔,「可能佢以為雅士餐廳個招牌頂得住」。據悉店方曾與業主商議租金安排,但未有結果,只能決定在租約期滿後結業,與街坊正式告別。

「雅士餐廳」於上世紀80年代開業,在聯和墟屹立近半世紀,以懷舊西餐及保留原始裝修見稱。店內木地板配合多道白色弧形拱門、黑色雕花鐵欄及紅磚英式吧台,在今日商舖翻新頻仍的香港頗為罕見。其格局與跑馬地高級法國餐廳雅谷(Amigo)風格相近,因此被稱為粉嶺「Amigo」,亦被不少街坊視為聯和墟的地標之一。

餐廳多年來主打經典西餐,包括羅宋湯、法式焗田螺、美國安格斯牛排及肉眼等菜式。昔日區內曾設英軍軍營,雅士餐廳一度招待不少外籍人士,後來亦吸引區外食客慕名而至,並曾被旅發局收入官方網站介紹之列。部分曾到訪的居民形容,菜式「味道尚可」,更坦言未必是日常光顧的餐廳,但在知道老店將告別之際,不少人仍表示會在結業前再訪,為這段歷史畫上句號。

結業消息近日在網上流傳後,引發一輪「惜別潮」,不少網民及北區居民留言感到可惜。對於聯和墟而言,雅士餐廳不單是一間西餐廳,亦承載著區內數十年的街景變遷與集體回憶。隨著租金壓力增加,這間曾見證英軍駐港年代、亦被視作旅客打卡點的老店,最終難敵成本上升選擇退場,意味區內餐飲版圖及街區風貌將再度重組。

WIdO-Analyse: Prävention könnte Hunderttausende Demenzerkrankungen verhindern

15.06.2026


Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.

Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.

Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.

Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.