從紅磡到長沙灣 富臨中菜收縮折射港飲食業逆風

05.07.2026


香港飲食業在經濟逆風下持續「退潮」,主打平價點心與海鮮的老牌中式酒樓亦難獨善其身。位於紅磡明安街的「富臨漁港」日前貼出結業公告,宣布結束營業,標誌該品牌在本港全線結業。翻查富臨集團資料,富臨漁港自2001年成立,主攻鮮活海鮮、即劏即食及早午市手製點心,營運約四分一個世紀後畫上句號。

紅磡分店是富臨漁港旗下最後一家分店,告示除感謝顧客多年支持外,亦呼籲熟客轉往集團旗下其他中菜品牌,包括富臨酒家、富臨皇宮及陶源酒家等。集團近月已持續收縮中式酒樓版圖,位於長沙灣貿易廣場的富臨酒家分店已在5月29日結業,意味富臨在短短兩個月內關閉兩家酒樓,反映其正在調整業務組合與營運策略。

對紅磡居民而言,富臨漁港結業象徵社區一個「平民飲茶」選項消失。有網民在社交平台指,該店營運多年,以較具競爭力的點心價格見稱,例如即蒸牛肉和叉燒腸粉售價約25港元、一籠三個叉燒包售15港元,被形容為區內少有的親民選擇。有街坊感嘆「紅磡無平酒樓」,亦有人認為在現時市道及成本壓力下,店舖能「頂到而家」已屬難得。

個別品牌退場的同時,粵式酒樓行業整體收縮勢頭明顯。立法會資料顯示,香港粵式酒樓在過去八年由約1,790間減至約1,500間,淨減少約290間,跌幅約16%。立法會資料研究組在6月發布的報告亦指出,2018年至2025年間,中式餐館整體數目下跌約9%,其中以粵式酒樓及菜館跌幅最為顯著。報告同時提到,上海、新加坡及韓國等地政府為老字號餐飲提供支援計劃,而本港暫未有類似針對性措施,在行業面對成本上升與需求轉變之際,如何保留傳統品牌與多元餐飲生態,正成為愈來愈迫切的政策與市場命題。

Bayerns Grenzraum als Chancenregion: Regierung stellt Heimatstrategie 2033 vor

15.06.2026


Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.

Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.

Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.

Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.