
香港海關加強打擊手機維修行業不良營商手法,於6月下旬展開為期四日的特別執法行動,鎖定以廉價換屏招徠的街舖及商場手機維修店。當局指,有店舖聲稱以「全新原廠」零件為客人維修手機,實際卻使用非原廠甚至冒牌零件,涉嫌提供虛假商品說明及管有應用偽造商標貨品作商業用途,違反《商品說明條例》。行動共偵破4宗案件,在旺角、屯門及元朗拘捕7名本地男店員,年齡介乎23至53歲,全部已獲准保釋候查。
海關版權及商標調查科不良營商手法調查第一組調查主任陳亮表示,早前留意到部分手機維修店以明顯較官方維修中心便宜的價錢招徠,例如以約1,000至2,000港元提供指定品牌手機螢幕更換服務,標榜使用「全新原廠屏幕」,收費僅為官方維修價格的一半甚至更低。海關在相關商標持有人的協助下,派員喬裝顧客「放蛇」,在多區街舖及知名電子產品商場巡查,期間發現涉案店舖向執法人員作出上述聲稱,但實際提供的螢幕並非原廠產品,部分更屬冒牌貨。
海關指出,部分個案由消費者事後「中伏」揭發:有市民在維修後不久手機再次出現故障,轉往其他店舖檢查時才被告知先前維修時使用的是冒牌零件,始知受騙。陳亮形容,不法商戶看準普羅市民對專業零件認識有限,且維修後難以即場拆機檢驗,借機「搏大霧」,以非原廠甚至懷疑冒牌的零件代替原廠零件,企圖魚目混珠、刻意蒙騙顧客以謀取更高利潤。
在行動中,海關除發現懷疑冒牌螢幕外,亦在涉案店舖內檢獲印有懷疑偽造商標的手機零件,包括電池及手機背面玻璃等,相信用作維修用途。當局提醒,商戶如在服務時應用虛假商品說明,或銷售、以及為售賣用途而管有冒牌貨品,一經定罪,最高可被判罰款500萬港元及監禁5年。海關同時呼籲消費者應選擇信譽良好的商戶,如對零件真偽有懷疑,應主動向商標持有人或官方代理查詢,並可透過24小時熱線182 8080舉報懷疑違規個案。
Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.
Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.
Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.
Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.