เลือกตั้งผู้ว่าฯ กทม. 2569 ชัชชาติชนะทุกเขต กวาดกว่า 1.44 ล้านคะแนน

05.07.2026


ชัชชาติ สิทธิพันธุ์ ผู้อำนวยการกรุงเทพมหานครคนปัจจุบัน กำลังจะต่ออายุทางการเมืองสู่การเป็นผู้ว่าฯ กทม. สมัยที่สอง หลังผลนับคะแนนไม่เป็นทางการจากการเลือกตั้งเมื่อวันที่ 28 มิถุนายน 2569 ชี้ว่าคว้าชัยแบบแลนด์สไลด์ กวาดคะแนนเสียงไป 1,444,914 คะแนน หรือคิดเป็น 65.6% ของคะแนนทั้งหมด ทุบสถิติเดิมของตัวเองที่เคยทำไว้ 1,386,233 คะแนนในการเลือกตั้งเมื่อ 22 พฤษภาคม 2565 และชนะเลือกตั้งในทุก 50 เขตของกรุงเทพมหานคร

ข้อมูลจากการนับคะแนนกว่า 95% ระบุว่าผู้สมัครอิสระวัย 60 ปีรายนี้ทิ้งห่างคู่แข่งแบบไม่เห็นฝุ่น โดยมาลิกา บุญมีตระกูล มหาสุข ตามมาเป็นอันดับสองด้วยคะแนน 288,171 คะแนน (13.1%) ขณะที่ไชยวัฒน์ สถาวรมณีจิต ได้ 176,934 คะแนน (8.0%) จากจำนวนผู้มีสิทธิเลือกตั้งทั้งหมด 4,428,644 คน มีผู้มาใช้สิทธิ 2,201,739 คน คิดเป็นอัตราการออกมาใช้สิทธิ 49.7% โดยเป็นบัตรดี 2,131,341 ใบ (96.8%) บัตรเสีย 20,784 ใบ (0.9%) และบัตรไม่ลงคะแนน (โนโหวต) 49,614 ใบ

การเลือกตั้งครั้งนี้ยังเป็นสนามชิงเก้าอี้สภากรุงเทพมหานคร (สก.) ไปพร้อมกัน ผลไม่เป็นทางการระบุว่ากลุ่มการเมืองที่ใช้ชื่อว่า "พรรคประชาชน" คว้าที่นั่งมากที่สุด 22 ที่นั่ง ตามมาด้วยกลุ่ม "คุ้มคนทำงาน" 11 ที่นั่ง และพรรคประชาธิปัตย์ 8 ที่นั่ง สะท้อนโครงสร้างอำนาจในระดับท้องถิ่นของเมืองหลวงที่มีความหลากหลาย และจะเป็นสมการสำคัญต่อการผลักดันนโยบายของฝ่ายบริหารกรุงเทพฯ ในช่วงสมัยหน้าของชัชชาติ

ในระดับการเมืองชาติ อนุทิน ชาญวีรกูล นายกรัฐมนตรีและรัฐมนตรีว่าการกระทรวงมหาดไทย แสดงท่าทีตอบรับผลเลือกตั้งอย่างรวดเร็ว โดยโพสต์ข้อความแสดงความยินดีกับชัชชาติผ่านบัญชีเฟซบุ๊กส่วนตัว ภายหลังการนับคะแนนไม่เป็นทางการยืนยันชัยชนะอย่างถล่มทลายของผู้ว่าฯ กทม. คนปัจจุบัน พร้อมระบุว่า "พร้อมร่วมมือในการทำงานเพื่อกรุงเทพฯ" ท่าทีดังกล่าวตอกย้ำบทบาทพิเศษของกรุงเทพมหานคร ในฐานะจังหวัดเดียวที่ประชาชนสามารถเลือกผู้ว่าฯ ได้โดยตรง และชี้ให้เห็นแนวโน้มความร่วมมือระหว่างส่วนกลางกับท้องถิ่นภายใต้ผู้นำเมืองหลวงคนเดิมในวาระถัดไป

Nach BAG-Urteil: Bremen startet Vorreiterprojekt zur Zeiterfassung an Schulen

15.06.2026


Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.

Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.

Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.