ตามรอย ‘กระเป๋าดำ’ จากคอนโดพัทยาสู่ตลาดน้ำ ตำรวจมุ่งสอบสวนคดีฆ่าวัยรุ่น 17 ปี

05.07.2026


ตำรวจไทยเร่งสอบสวนคดีสะเทือนขวัญในเมืองพัทยา หลังพบศพเด็กหญิงชาวไทยวัย 17 ปีภายในกระเป๋าเดินทางใบใหญ่ที่ถูกทิ้งไว้ข้างรางรถไฟใกล้แหล่งท่องเที่ยวและตลาดน้ำชื่อดัง โดยชายชาวออสเตรเลียวัย 46 ปีถูกควบคุมตัวเป็นผู้ต้องสงสัย หลังกล้องวงจรปิดบันทึกภาพผู้ตายอยู่กับชายต่างชาติรายนี้เป็นคนสุดท้าย ก่อนที่ร่างของเธอจะถูกพบในสภาพเปลือยและมีร่องรอยบาดเจ็บรุนแรงบนใบหน้า

ตามรายงานจากสื่อท้องถิ่นและต่างประเทศ เพื่อนของผู้เสียชีวิต ซึ่งตำรวจระบุชื่อว่า ทัญชนก ดอนไหมลา ได้แจ้งความว่าเธอหายตัวไปจากพื้นที่พัทยาในคืนวันพฤหัสบดี เวลาประมาณ 03.30 น. กล้องวงจรปิดในอาคารที่พักย่านบางละมุงจับภาพเธอเดินจูงมือเข้าห้องพักชั้น 15 ไปพร้อมชายต่างชาติรายหนึ่ง ต่อมาอีกเกือบ 18 ชั่วโมง กล้องตัวเดิมบันทึกภาพชายวัย 46 ปีลากกระเป๋าเดินทางสีดำใบใหญ่ ออกมาจากอาคารเพียงลำพัง ก่อนจะนำกระเป๋าไปวางบนเบาะหลังรถจักรยานยนต์แล้วขับออกไปตามแนวทางรถไฟ โดยช่วงหนึ่งหายไปจากมุมกล้องราว 9 นาที

เจ้าหน้าที่พบกระเป๋าต้องสงสัยในเวลาต่อมาในพื้นที่ใกล้ตลาดน้ำซึ่งอยู่ห่างจากอาคารที่พักประมาณสิบ นาที เมื่อเปิดออกพบร่างของทัญชนกอยู่ภายใน สภาพร่างกายมีบาดแผลและร่องรอยการถูกทำร้ายอย่างหนัก ตำรวจระบุว่ากำลังรอผลชันสูตรพลิกศพเพื่อยืนยันสาเหตุการเสียชีวิตอย่างเป็นทางการ ขณะเดียวกัน การตรวจค้นห้องพักที่ชายชาวออสเตรเลียเช่าอยู่พบหลักฐานหลายอย่างที่ตำรวจเชื่อว่ามีความเกี่ยวข้องกับเหตุการณ์ครั้งนี้

ชายชาวออสเตรเลียถูกจับกุมที่สนามบินนานาชาติสุวรรณภูมิในกรุงเทพฯ เมื่อคืนวันศุกร์ ขณะเตรียมเดินทางออกนอกประเทศ ก่อนถูกนำตัวกลับไปยังพัทยาเพื่อสอบปากคำ โดยตำรวจระบุว่าเขาปฏิเสธข้อกล่าวหา และตามรายงานของสื่อบางแห่ง เขาอ้างว่าเป็นการป้องกันตัวเอง ทางการไทยยังไม่เปิดเผยรายละเอียดทางนิติวิทยาศาสตร์เพิ่มเติม และระบุเพียงว่ารอยขีดข่วนบนร่างของผู้ต้องสงสัยอาจบ่งชี้ถึงการต่อสู้ขัดขืนของผู้เสียชีวิต ขณะนี้คดียังอยู่ในขั้นตอนสอบสวน โดยตำรวจยังคงรวบรวมพยานหลักฐาน ทั้งภาพจากกล้องวงจรปิด พยานบุคคล และผลการชันสูตร เพื่อเสนออัยการพิจารณาตามขั้นตอนกฎหมาย

Medizin-Chips treiben Silicon Saxony in neue Wachstumsphase

15.06.2026


Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.

In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.

Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.