
ไทยยอมรับอย่างเป็นทางการต่อคำขอของกัมพูชาในการเข้าสู่กระบวนการไกล่เกลี่ยภาคบังคับตามอนุสัญญาสหประชาชาติว่าด้วยกฎหมายทะเล ค.ศ. 1982 (Unclos) เพื่อคลี่คลายข้อพิพาทเขตแดนทางทะเลที่ยืดเยื้อมานานในอ่าวไทย แต่ย้ำว่ากระบวนการนี้ไม่ใช่คดีความในศาล และผลลัพธ์จะมีสถานะเป็นเพียงข้อเสนอแนะที่ไม่มีผลผูกพันทางกฎหมายต่อทั้งสองฝ่าย
กระทรวงการต่างประเทศระบุว่า ไทยได้ส่งคำตอบอย่างเป็นทางการกลับไปยังกัมพูชาเมื่อวันที่ 19 มิ.ย. หลังจากกัมพูชาส่งหนังสือแจ้งเมื่อวันที่ 2 มิ.ย. พร้อมยืนยันจุดยืนว่ากระบวนการไกล่เกลี่ยควรถูกจำกัดกรอบให้ว่าด้วยการแบ่งเขตแดนทางทะเลภายใต้ Unclos เท่านั้น โดยไทยมองว่าลักษณะไม่ผูกพันของกลไกไกล่เกลี่ยจะช่วยเปิดทางให้ทั้งสองประเทศสามารถกลับไปใช้ช่องทางการเจรจาทวิภาคีได้ในที่สุด
ภายใต้กระบวนการนี้ ไทยได้แต่งตั้งนายสีหศักดิ์ พวงเกตุแก้ว รองนายกรัฐมนตรีและรัฐมนตรีว่าการกระทรวงการต่างประเทศ เป็นตัวแทนประจำกระบวนการไกล่เกลี่ย และแต่งตั้งนายทรงชัย ชัยปฏิยุทธ์ เอกอัครราชทูตไทยประจำคูเวต เป็นรองตัวแทน รวมถึงตั้งผู้ไกล่เกลี่ย 2 รายคือผู้พิพากษาแอลเบิร์ต เจ ฮอฟฟ์มันน์ จากแอฟริกาใต้ และผู้พิพากษารือดิเกอร์ โวล์ฟรัม จากเยอรมนี ซึ่งได้รับการยอมรับในระดับนานาชาติด้านกฎหมายทะเล ผู้ไกล่เกลี่ยจากทั้งสองประเทศรวม 4 คนจะมีเวลา 30 วันนับจากวันที่ไทยตอบรับ เพื่อคัดเลือกผู้ไกล่เกลี่ยคนที่ห้าเป็นประธานคณะไกล่เกลี่ย และจากนั้นคณะฯ คาดว่าจะจัดทำรายงานพร้อมข้อเสนอแนะภายในราว 12 เดือน เว้นแต่ทั้งสองฝ่ายจะตกลงขยายเวลา
ข้อพิพาทเขตแดนทางทะเลระหว่างไทยและกัมพูชาปะทุขึ้นสู่เวทียูเอ็นหลังจากไทยยุติกรอบข้อตกลงเจรจาปี 2001 ฝ่ายเดียว และกัมพูชาตัดสินใจเดินหน้าใช้กลไกไกล่เกลี่ยภาคบังคับภายใต้ Unclos ขณะที่ไทยระบุว่าได้ชะลอการหารือทวิภาคีด้านเขตแดนอื่น ๆ ไว้ก่อน พร้อมยืนยันว่าผู้ไกล่เกลี่ยไม่ได้ทำหน้าที่เป็นทนายของฝ่ายใด แต่จะจัดทำข้อเสนอเชิงกรอบเพื่อใช้เป็นฐานในการหาทางออกที่ทั้งสองฝ่ายยอมรับร่วมกันในอนาคต

Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.
SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.
In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.
Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.